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Straucherbse (Cajanus cajan [L.] Millsp. [= C. indicus Spreng.])

Biologie - Geschichte und Verbreitung - Nutzung und Verwertung - Weitere Informationen - Literatur - Bildlegenden

Biologie

Die Straucherbse ist eine der wichtigsten Körnerleguminosen, zumindest in den subtropischen bis tropischen Ländern. Aufgrund des weltweiten Anbaus führt sie eine große Zahl von Namen. Im Deutschen wurde sie früher als Erbsenbohne oder Taubenerbse bezeichnet. Im Englischen wird sie pigeon pea, red gram, yellow dhal, Angola- oder Congo-pea genannt. Daneben gibt es in Indien, Indonesien oder auch in Afrika viele Lokalbezeichnungen. Der botanische Name Cajanus soll aus dem malayischen "Katjang" stammen.

Wild wachsend ist die Straucherbse ein kurzlebiger (5 bis 7 Jahre), verholzender Strauch, der etwa bis 4 m hoch wird und eine tiefgehende Pfahlwurzel hat. Cajanus cajan kann aber auch für den Kornanbau einjährig angebaut werden. Der Busch kann sich mächtig verzweigen. Die Stengel sind oft kantig. Die dreizähligen Blätter stehen wechselständig auf 5 bis 10 cm langen Blattstielen. Die Einzelblätter sind spitzoval bis lanzettlich, 10 bis 15 cm lang, 3 bis 6 cm breit und meist glattrandig. Die Blattfarbe ist je nach Sortentyp hellgrün bis kräftig grün, wobei die Unterseite silbergrau behaart ist.

Die Blütentrauben stehen blattachselständig und aufrecht auf ca. 5 cm langen Stielen. Als Blütenfarbe herrscht gelb vor; doch gibt es auch orange, rote und purpur gefärbte Blüten. Es herrscht weitgehend Selbstbefruchtung vor, doch zu 20 % findet auch Fremdbefruchtung, vornehmlich durch Bienen, statt. Die Hülsen haben eine gebogene Form und zeichnen deutlich die Körner ab. Sie sind etwa 5 bis 12 cm lang und 1 bis 1,5 cm breit. Jede Hülse kann 3 bis 6, maximal 8 Samen enthalten. Diese sind fast kugelrund, teilweise auch abgeplattet mit einem eingezogenen Nabel. Die Abmessungen betragen 5 bis 8,5 x 4 bis 7,5 x 3 bis 5 mm. Das Tausendkorngewicht liegt zwischen 80 und 130 g. Die Samenfarbe kann zwischen weiß, braun, rot und schwarz variieren. Auch gesprenkelte Samen kommen vor. Das eingezogene, meist helle Hilum ist schmal elliptisch und 3-5 mm lang. Es ist meist rotbraun umrandet. Die Zahl der Chromosomen beträgt 2n = 22.

Die chemische Zusammensetzung der Samen wird von DUKE wie folgt angegeben:

Kalorienwerte und chemische Zusammensetzung der Straucherbse in % (bei unterschiedlichen Wassergehalten)
 
Ganze Pflanze
Grüne Blätter
Grüne Hülsen
Grüne Samen
Reife Samen
"Dhal"*) ohne Schalen
Kalorien/Joule     320/1360 383/1630 383/1630  
Rohprotein 14,8 7,1 24,4 24,1 21,6 22,3
Rohfett 1,7 1,6 1,7 1,9 1,4 1,7
Kohlehydrate 39,9 7,9 68,8 69,6 72,7 57,2
Rohfaser 28,9 10,7 10,1 - 8,1 -
Asche 3,5 2,3 5,1 4,5 4,2 3,6
Wasser 11,2 70,4 0 0 0 15,
*) gespaltene Samen

Die ganze Pflanze und die grünen Blätter haben mittlere Rohproteingehalte. Grüne Hülsen und die Samen enthalten jeweils 20 bis 24 % Rohprotein und stellen damit eine gute Nahrungsquelle dar.

Wie aus der Zusammenstellung der Aminosäuren zu ersehen ist, besteht Mangel an Methionin, Cystin und Tryptophan, während Leucin mit 6,8 g in ausreichendem Maße vorhanden ist.

Aminosäurezusammensetzung des Proteins der Straucherbse (g je 16 g N):
Alanin 4,3 Isoleucin* 3,8 Prolin 4,4
Arginin 3,4 Leucin* 7,2 Serin 4,7
Asparaginsäure 12,7 Lysin* 6,8 Threonin* 3,6
Glutaminsäure 20,1 Methionin* 1,2 Tyrosin 3,1
Glycin 3,7 Phenylalanin* 10,0 Valin* 4,5
Histidin 5,9        
* = essentiell

Die geringe Menge (1,4 %) an Rohfett im Korn enthält: 36,6 % gesättigte Fettsäuren sowie an ungesättigten: 6,3 % Ölsäure, 51,4 % Linolsäure und 5,7 % Linolensäure.

Die Samen enthalten wie auch andere Leguminosen einen Trypsinhemmer.

Die Erträge richten sich nach den natürlichen Gegebenheiten (Klima und Boden) und der Intensität des Anbaus. Die Kornerträge werden mit einer Schwankung von 5 bis 11, maximal mit 25 dt/ha angegeben. In Kenia kann man zweimal im Jahr ernten. Aus Asien wird über Erträge von 12 bis 90 dt/ha an grünen Hülsen berichtet.

Geschichte und Verbreitung

Über den Ursprung der Pflanze sind die Ansichten geteilt. DUKE nimmt an, daß die Straucherbse in Indien heimisch ist, da es in Indien eine große Formenmannigfaltigkeit gibt und die Straucherbse in Sanskrit-Texten schon um 1.500 v. Chr. erwähnt wurde. Von Indien soll sie vor Jahrtausenden nach Afrika gelangt sein. Andererseits gibt es die ältesten Kornfunde in Ägypten; diese sind älter als 4.000 Jahre. So könnte die Pflanze auch in Nordostafrika heimisch sein und über Ostafrika, Madagaskar, Mauritius nach Indien gelangt sein, wo eine große Formenmannigfaltigkeit entstand. In nachkolumbianischer Zeit kam die Straucherbse durch die Portugiesen wahrscheinlich von Zaire oder Angola nach Brasilien und in die Karibik, von da nach Süd- und Mittelamerika.

Die Weltproduktion wird in der neuesten Statistik mit mehr als 2 Millionen Tonnen, die auf 3 Millionen Hektar wachsen, angegeben. Darin ist aber sicherlich nicht der Kleinanbau in Hecken und Gärten erfaßt, der nicht auf den Markt kommt, sondern vom Kleinerzeuger verzehrt wird. Mit der gesamten Produktionsmenge gehört die Straucherbse zu den wichtigsten Kornleguminosen der Erde. Der größte Produzent ist Indien mit mehr als 1,7 Millionen Tonnen auf ca. 1,75 Millionen Hektar. In Asien wird die Straucherbse in vielen Ländern, wie z. B. in Indonesien, angebaut. In Afrika (70.000 Tonnen) stehen Kenia, Malawi, Tanzania, Uganda und Teile von Äthiopien an der Spitze des Anbaus; in Amerika (45.000 Tonnen) sind die wichtigsten Länder die Dominikanische Republik, Trinidad, Puerto Rico, die USA und Hawaii.

Die Straucherbse gehört allgemein in ein trockenheißes Klima, wobei es allerdings viele Herkünfte gibt, die auch an kühles bzw. feuchtes Klima angepaßt sind. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen können schon bei 8,5°C liegen; es darf nur kein Nachtfrost auftreten. Besser gedeiht sie aber bei 25 bis 30°C. Andererseits gibt es aber auch Varietäten, die noch bei Durchschnittstemperaturen von 35°C optimal wachsen. Je kühler es ist, umso weniger Niederschlag ist erforderlich. So gibt es Angaben über einen Anbau bei 300 bis 600 mm Regen. Optimal dürften 1.000 bis 1.500 mm an Niederschlägen sein; aber auch 2.000 bis 4.000 mm Regen werden toleriert. Unter feuchteren Bedingungen ist der Krankheitsdruck jedoch sehr hoch.

Zu berücksichtigen ist die Tageslängenreaktion der Herkünfte und Sorten. Es gibt Kurztagstypen und solche, die als tagneutral einzustufen sind. Der Anbau kann dabei im Bereich von 30° nördlicher Breite und 30° südlicher Breite erfolgen.

Die Straucherbse wächst auf sehr verschiedenen tropischen Böden wie Entisol, Vertisol und Inceptisol. Die Böden können tonig, sandig bis steinig sein. Empfindlich reagiert die Pflanze auf saure oder salzhaltige Böden und auf Staunässe. Oft wird sie auf sehr armen Böden angebaut; hohe Erträge kann man aber nur auf guten, lockeren und tiefgründigen Böden erwarten.

Der Anbau kann in verschiedener Weise erfolgen: Reinanbau für ein oder mehrere Jahre, dann steht die Straucherbse innerhalb der Fruchtfolge häufig als abtragende Frucht. Beim einjährigen Anbau sind die Abstände je nach Wuchshöhe eng (0,5 bis 0,8 x 0,20 bis 0,25 m) mit einer Saatmenge von 12 bis 28 kg/ha. Häufig wird auch noch breitwürfig gesät. Bei mehrjährigem Anbau können die Abstände doppelt so weit sein und die Saatnormen nur die Hälfte bis zwei Drittel betragen. In dieser Weise wird auch der Anbau als Futter- oder Gründüngungspflanze bzw. Bodendecker durchgeführt.

Bei Mischanbau steht die Straucherbse weiträumig mit Reihenabständen von 2 bis 4 m je nach Mischfrucht; in Indien z. B. mit Mais, Sorghum, Pennisetumhirse, Cassawa, Sesam, Erdnüssen, Baumwolle. In der Regel werden 3 bis 4 Samen je Pflanzstelle gesät und später auf 2 Pflanzen verzogen. Der Saatgutaufwand beträgt dann nur 2 bis 5 kg/ha.

In jungen Kaffee- oder Kakaoplantagen kann die Straucherbse in Reihen als Windschutz dienen und später nach dem Zurückschneiden Mulch und Bodenbedeckung liefern.

Als Pflege im Anbau ist anfangs etwas Unkrautbekämpfung zu betreiben, da die Jugendentwicklung langsam verläuft. Auf eine N-Düngung reagiert die Pflanze meist nur mit einem verstärkten vegetativen Wachstum auf Kosten der Kornproduktion. Deswegen wird in Indien häufig nur Mist ausgebracht oder bei Bewässerung 10 bis 15 kg/ha N als Startstickstoff gegeben. Zudem werden häufig 20 bis max. 50 kg P2O5/ha gedüngt. Aus Afrika wird von ähnlichen Düngergaben berichtet, wenn überhaupt gedüngt wird. In Australien verzichtet man häufig auf Stickstoff und gibt zur Saat ca. 50 kg P2O5/ha und 30 bis 40 kg K2O/ha.

Bei der Futter- bzw. Mulchnutzung und im mehrjährigen Kornanbau werden die Sträucher periodisch zurückgeschnitten, was zu einer besseren Verzweigung und Blatt- bzw. Hülsenbildung führt.

Nutzung und Verwertung

Grüne Hülsen und Blätter werden für Salat und Gemüse nach Bedarf gepflückt. Die Kornreife setzt bei kleinwüchsigen Sorten nach 5 bis 6 Monaten ein, bei großwüchsigen erst nach 9 bis 11 Monaten. Da die Hülsen bei der Reife aufplatzen, sollte mehrmals durchgepflückt werden. Ist dies nicht möglich, pflückt man einmal vor der Haupternte, welche dann mit Sicheln durchgeführt wird. Dabei schneidet man oft die oberen Triebe einschließlich Blättern ab. Nach dem Trocknen wird dann in traditioneller Weise gedroschen. In der Karibik, den USA und Australien gibt es auch kleinwüchsige, mähdruschfähige Sorten.

Die Körner dienen der menschlichen Nahrung; z. T. werden sie aber auch zusammen mit den Verarbeitungsabfällen an Tiere verfüttert. In der Karibik werden grüne Hülsen und Körner meist eingedost und z. T. nach den USA exportiert. In Afrika werden die Körner für Suppen und anderen Speisen verwendet. In Indien steht die "Dhal"-Herstellung im Vordergrund: Dabei werden die Körner in einem trockenen oder nassen Verfahren gespalten. Bei der nassen Aufbereitung werden die Körner für etwa 6 Stunden eingeweicht, mit fein gesiebter Erde gemischt und so über mehrere Tage getrocknet. Dann entfernt man die Erde wieder und spaltet die Samen in Steinmühlen. Bei der trockenen Methode werden die getrockneten Körner teilweise durch Mahlen gespalten und dann mit Öl versetzt und aufbewahrt. Sesamöl verwendet man für eine Lagerung von weniger als 1 Monat, für längere Lagerung nimmt man Rizinusöl. Diese Ölbehandlung verbessert die spätere Spaltung zu "Dhal". Danach werden Bruchstücke und die Samenschalen abgesiebt. "Dhal" nach der trockenen Methode hergestellt erzielt höhere Preise.

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der traditionellen Heilkunde hat DUKE zusammengetragen. Danach werden in Indien und Java junge Blätter zur Wundbehandlung verwendet. In Indonesien sollen pulverisierte Blätter bei Blasensteinen helfen. Gesalzene Blätter werden bei Gelbsucht angewandt. Blattauszüge sollen in Argentinien bei Haut- und Genitalbeschwerden helfen. Auch bei Zahnschmerzen und zur Mundpflege werden junge Blätter verwendet. Blütenauszüge werden bei Husten, Bronchitis und Lungenentzündung verwendet. Chinesen wenden trockene Wurzeln als Sedativum nach Verwundungen und bei Auswurf an. Gemahlene Körner, dem Kaffee zugegeben, sollen Kopfschmerzen und Schwindel beheben. Frische Samen sollen zudem bei Inkontinenz, reife Früchte bei Leber- und Nierenleiden helfen.

Ansonsten dienen die Stengel als Feuerholz, zum Dachdecken, oder es wird daraus Flechtwerk hergestellt. Die Sträucher werden ferner abgeweidet oder in Form von Grünfutter, Heu oder Silage verfüttert.

Eine Besonderheit der Nutzung stellt noch die Produktion von Bohnenkeimlingen dar, die als "Taoge" ein begehrtes Gemüse liefern. Ferner ist in Indien und Thailand noch die Produktion von Schellack als bedeutender Exportartikel zu erwähnen. Er wird aus den Ausscheidungen der Schildlaus Laccifer lacca Kerr. produziert, die auf Cajanus gehalten werden.

In Madagaskar dienen die Straucherbsenblätter auch Seidenraupen als Futter.

In Indien sind schon sehr frühzeitig verschiedene Pflanzentypen entwickelt worden. Die botanische Form C. cajan var. flavus D. C. ist ein kleiner Busch mit hellgrünen Blättern und wenigen Samen je Hülse. Sie wird als "Tur"-Typ bezeichnet und wächst mehr im Süden Indiens. C. cajan var. bicolor D. C. wächst baumartig bis 4 m hoch, hat dunklere Blüten und 4 bis 5 große Samen je Hülse. Diese Form kommt mehr im Norden Indiens vor und wird als "Arhar"-Typ bezeichnet. Beide Varietäten unterscheiden sich auch in ihrer Toleranz gegenüber der Tageslänge.

Es gibt innerhalb dieser Varietäten Herkünfte oder Sorten, die sich im Habitus, in der Blüten- und Kornfarbe sowie in der Reifezeit und Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge unterscheiden. Seit ca. 1970 wird beim ICRISAT in Indien eine Weltkollektion angelegt, um von dort aus diese Pflanze für Entwicklungsländer weiter züchterisch zu bearbeiten.

In der Karibik, den USA und Australien bestehen spezielle Sorten für die Gemüseindustrie oder kurzstengelige Sorten, die für den Mähdrusch geeignet sind.

Weitere Informationen zur Art

Systematik - Unterfamilie Papilionoideae

Rhizobium-Gruppen wichtiger Leguminosae

Bestimmungsschlüssel für die Blätter wichtiger Leguminosae

Äußere Merkmale der zur Kornnutzung geeigneten Gattungen

Tabelle 1: Nährstoffgehalte der Samen von Körnerleguminosen in % (Mittelwerte)

Roheiweißproduktion der wichtigsten Nahrungspflanzen.

Tabelle 11: Weltproduktion und Hauptproduzenten von Körnerleguminosen

Tabelle 12: Anbaufläche zur Trocken- und Grünkorngewinnung

Tabelle 13: Produktion an trockenen, bzw. frischen Samen oder Hülsen

Tabelle 14: Erträge zur Trocken- und Grünkorngewinnung

Literatur

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Bildlegenden

Die Straucherbse, Cajanus cajan, ist eine der wichtigsten Körnerleguminosen der subtropischen und
tropischen Länder.

Die Pflanzen können sich stark verzweigen.

Die Blütentrauben stehen aufrecht an 5 cm langen Stielen in den Blattachseln. Die Farbe der Blüten ist
meist gelb.

Es kommen aber auch orange oder rot bis purpur gefärbte Blüten vor.

Es herrscht vorwiegend Selbstbefruchtung. Zu 20 % findet jedoch auch Fremdbefruchtung, meist durch
Bienen, statt.

Die Hülsen sind oft gebogen, es zeichnet sich durch Einschnürungen deutlich der Sitz der Samen ab.

Jede Hülse enthält 3 bis 6 (maximal 8) runde, teilweise etwas abgeflachte, meist dunkel gefärbte Samen
mit einem Tausendkorngewicht von 80 bis 130 g.

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