Giessener Elektronische Bibliothek

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Mikrobiologische Untersuchung zur Abdichtung des Implantat-Abutment-Interface beim Ankylos®-Implantat im In-vivo-Versuch

Greßbach, Steffen


Originalveröffentlichung: (2019) Giessen : VVB Laufersweiler Verlag
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (4.176 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-158626
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2021/15862/


Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
ISBN / ISSN: 978-3-8359-6929-2
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.11.2020
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 10.06.2021
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund: Mehrteilige Implantate sind heute der Goldstandard in der Implantologie. Bei diesem Implantattyp ergibt sich jedoch immer das Problem, dass es technisch nicht realisierbar ist, die Verbindung zwischen Implantat und Abutment absolut spaltfrei zu gestalten. Es entsteht immer ein kleiner Spalt, der zudem mit den konstruktionsbedingten Hohlräumen des Implantates in Verbindung steht. Studien weisen für den beschriebenen Mikrospalt eine Durchschnittsbreite in einer Größenordnung von 0,1 bis 49 Mikrometer aus. Damit finden anaerobe parodontopathogene Bakterien optimale Bedingungen vor, um diesen Zwischenraum zu besiedeln. Daher wäre eine gezielte Abdichtung der konnektiven Elemente wünschenswert.
Intention: Die vorliegende In-vivo-Studie untersucht neben der qualitativen insbesondere auch die quantitative Besiedelung mit parodontalpathogenen Keimen und Sprosspilzen des Implantatlumens.
Material und Methode: Im Split-Mouth-Studiendesign wird beim Ankylos-C/XImplantatsystem (n = 80 Implantate) ein Dichtmittel auf Silikonbasis (Kiero Seal) appliziert und mit einer Kontrolle ohne Dichtungsmittel verglichen.
Ergebnisse: Die qualitative Besiedelung von Implantatlumina durch den Mikrospalt zwischen Implantat und Abutment lässt sich durch die Applikation des Silikongels Kiero Seal als Dichtungsmittel reduzieren. Für die quantitative Dimension konnte dieser Nachweis nicht erbracht werden.
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