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Untersuchungen zur Prävention der Caudophagie bei Absetzferkeln unter besonderer Berücksichtigung einer Pelletzulage

Jans-Wenstrup, Ina


Originalveröffentlichung: (2018) Giessen : VVB Laufersweiler Verlag
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (11.374 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-138017
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2018/13801/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Tierzucht und Haustiergenetik, Professur für Tierhaltung und Haltungsbiologie
Fachgebiet: Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 978-3-8359-6732-8
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.09.2018
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 19.11.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Die Caudophagie wird als weitverbreitetes Problem in der Schweineproduktion beschrieben. Insbesondere stellen eine Vielzahl von Faktoren aus Bereichen der Haltung, der Fütterung sowie dem Management Auslöser für das Schwanzbeißen dar. Die Einschränkung des Wohlbefindens der Tiere sowie ökonomische Verluste sind als Auswirkungen des Auftretens der Caudophagie zu nennen.
Das Ziel der vorgelegten Untersuchung bestand in der Beurteilung einer Zulage rohfaserreicher Pellets zum Standardmischfutter bzw. zusätzlich ad libitum zur Beschäftigung bei unkupierten Aufzuchtferkeln zur Eingrenzung der Schwanzbeißproblematik. Eine Wirkung wurde aufgrund der Steigerung des Sättigungsgrades sowie der Erhöhung des Maßes an Beschäftigung für die Ferkel vermutet. Dazu wurden Stroh-, Heu- und Hopfendoldenpellets eingesetzt. Außerdem diente dieses Projekt der weiteren Ursachenanalyse und der Beurteilung der Wirksamkeit von Prophylaxemaßnahmen. In der Auswertung waren die Hauptzielgrößen der Zustand des Ringelschwanzes der Ferkel am Ende der Aufzucht, der mögliche Zusammenhang zwischen Gewebsnekrosen sowie anderen Faktoren und dem Auftreten von Läsionen und Schwanzverlusten, die Behandlungs- und die Verlustrate sowie die Gewichtsentwicklung der Ferkel bis zum 69. LT. Daneben wurde der mögliche Einfluss verschiedener Parameter, wie beispielsweise die Genetik, das Geschlecht oder die Gruppenzusammensetzung im Flatdeck in Bezug auf die körperliche Verfassung und die Leistung der unkupierten Aufzuchtferkel beurteilt.
Kurzfassung auf Englisch: Caudophagia is described as a widespread problem in pig production. In particular a variety of factors related to husbandry, feeding and management are responsible for tail biting. Effects of the occurance of caudophagia are the restriction of the animal´s well-being as well as economic losses.
The intention of this study was to evaluate the addition of pellets with a high percentage of crude fiber to the standard compound feed or additionally ad libitum for occupation of not docked rearing piglets to limit the tail biting problem.
An effect was supposed on the increase in the degree of saturation and in the level of occupation for the piglets. For this straw pellets, hay pellets and hop pellets were used. In addition, this project served the further root cause analysis and the assessment of the effectiveness of prophylactic measures.
In the evaluation the main target parameters were the condition of the tail of the piglets at the end of rearing, the possible relation between tissue necrosis and other factors, the occurrence of lesions and tail damages, the treatment and loss rate as well as the weight development of the piglets until the 69th day of their life.
Furthermore, the possible influence of various parameters, such as the genetics, the sex or the composition of the group in the flat decks, with regard to the physical condition and performance of the undocked rearing piglets were evaluated.
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