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Innerstaatliche Implementierung umweltvölkerrechtlicher Übereinkommen zum Schutz des Klimawandels am Beispiel Perus : eine Untersuchung der Umsetzung des internationalen Rechts zum Klimaschutz am Beispiel des Staates Peru

Pinto-Bazurco, Jose Felix


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-137052
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2018/13705/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Recht , Klimawandel , Entwicklungsländer , Peru , Umweltrecht
Freie Schlagwörter (Englisch): law , climate change , developing countries , Peru , environmental law
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht
Fachgebiet: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.10.2017
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 10.09.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Entwicklungsländer wie Peru werden durch den Transfer und die Diffusion von Normen und Politiken in ihren internen sozialen und wirtschaftlichen Eigenschaften beeinflusst. Dieser Einfluss kann sowohl positiv als auch als negativ bezeichnet werden. Als positiv kann hauptsächlich die durch neue Kenntnisse mögliche Modernisierung der politischen und sozialen Institutionen des Landes bezeichnet werden. Negativ ist hingegen zu bewerten, dass besonders viele umweltpolitische Entscheidungen in den Entwicklungsländern mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes in Konflikt geraten. Aber näher an den Schwierigkeiten eines Politiktransfers, ist die Tatsache, dass viele Nationen wenig Entscheidungsbefugnisse in diesem Prozess haben. Die verminderte Rolle, die Peru in den Verhandlungen über den Klimawandel hat, der Bedeutung des Problems des Klimawandels und seiner Folgen gegenübergestellt, generiert eine komplexe Situation, die in den juristischen Bereich übersetzt eine Reihe von Vorschriften zur Folge hat, die im Anschluss des UNFCCC Prozesses erlassen werden und in dem die Interessen von Peru nicht angemessen berücksichtigt werden, aber trotzdem implementiert werden.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung des internationalen Rechts am Beispiel des Staates Peru, und untersucht die Folgen des Klimawandels auf internationaler Ebene. Es werden internationale Abkommen und peruanische Rechtsnormen untersucht, und es wird geprüft, inwiefern eine Umsetzung auf nationaler Ebene bereits erfolgt ist und welche noch erfolgen muss. Ziel der Arbeit ist letztlich, eine konkrete Antwort auf die Frage zu geben, in-wiefern der Transfer und die Diffusion von umweltpolitisch bezogenen Rechtsnormen dazu beitragen, dass ein Entwicklungsland diese nicht in effektiver Weise in nationales Recht umsetzen kann. Um die genannte Frage beantworten zu können, wird die Wirksamkeit der multilateralen Foren, insbesondere der UNFCCC, betrachtet und die dazugehörigen Rechtsnormen und politischen Entscheidungen, die in Peru getroffen wurden, analysiert. Eine belastbare Darstellung dieser Beziehungen soll erreicht werden, um damit die Problematik der Entwicklungsländer vor dem politischen und rechtswissenschaftlichen Hintergrund des Klimawandels darzustellen.
Diese Arbeit beinhaltet eine gründliche Prüfung des peruanischen Umweltrechts mit Betonung der gesetzlichen Regelungen bezüglich des Klimawandels. Die politische und wirtschaftliche Situation Perus wird genauso erläutert wie die wichtigsten aktuellen Umweltprobleme und die Normen, Politiken und Institutionen, die geschaffen wurden, um diesen Problemen entgegenzutreten.
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