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Das Desertec-Projekt als Beispiel neuartiger Entwicklungszusammenarbeit : Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation von heterogenen Akteuren bei Großprojekten mit Entwicklungscharakter

Schmidt, Sebastian


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-117352
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2015/11735/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Geographie
Fachgebiet: Mathematik und Informatik, Physik, Geographie fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Geowissenschaften
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.09.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 22.10.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Etwa seit Ende der 1990’er Jahre befindet sich nicht nur die Deutsche Entwicklungspolitik in einer neuerlichen Umbruchphase, die von vielen Beobachtern als Ausdruck eines Paradigmenwechsels in der Entwicklungszusammenarbeit gedeutet wird. Waren in den ersten vier Dekaden seit Beginn der organisierten internationalen Entwicklungshilfe primär die Nationalstaaten und supranationale Organe sowie die Zivilgesellschaft in der Verantwortung, so erweiterte sich das Akteursspektrum danach auch auf die private Wirtschaft. Das DESERTEC-Vorhaben zum Aufbau eines Energieversorgungsnetzes auf Basis regenerativer Energien beinhaltet zahlreiche Entwicklungselemente in den Staaten Nordafrikas und des Mittleren Ostens. Es bietet damit eine außergewöhnliche Möglichkeit zur Erforschung von Nutzen und Risiken privatwirtschaftlich initiierter Entwicklungshilfe. Diese Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation von heterogenen Akteuren aus den Bereichen Markt, Staat und Zivilgesellschaft bei Entwicklungsprojekten. Durch eine akteursbasierte Modellierung werden neue Erkenntnisse geliefert, die anderenfalls erst in einigen Jahren ex post beobachtbar wären.
Kurzfassung auf Englisch: Roughly since end of the 1990s the not only the German development policy finds itself in a far reaching move which is being interpreted as a paradigm change in development aid by many observers. During the first four decades since the beginning of the organised international development assistance the latter has been primarily the duty of the states, their respective supranational bodies, the civil society and its (non-profit) organisations. Afterwards the range of stakeholders widened towards private enterprises. The DESERTEC-Plan aims on producing electric energy from renewables on a large scale and implies numerous direct and indirect development projects in the states of Northern Africa and the Middle East. Hence it provides a unique chance to analyse if benefits can be drawn from development aid projects initiated by the private sector and which risks have to be addressed. This research work will focus on the opportunities and limitations of the cooperation of heterogeneous agents from the Private sector with those from the sectors State and Civil Society. An agent-based actor network model will provide new insights which would otherwise only be observable ex post in a few years
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