Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Chancen der neuen Transpondertechnologie nach ISO 14223 für Tiere

Hartmann, Heiko


Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (1.990 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-114578
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2015/11457/

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us


Freie Schlagwörter (Deutsch): Transponder , ISO 14223 , Data Dictionary , Datenbank
Freie Schlagwörter (Englisch): transponder , ISO 14223 , data dictionary , database
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Veterinärpathologie
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.12.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 05.05.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Elektronische Identifikation von Tieren nimmt in der EU einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Im Zentrum dieser Entwicklung stehen die ISO – Standards 11784 für die Codestruktur der Transponder und 11785 für die Übertragung der Daten von einem Transponder zu einem Lesegerät. In Zukunft soll ISO 14223 als neuer Standard für Mikrochiptransponder die bereits vorhandenen Standards erweitern und ggf. sogar bei voller Rückwärtskompatibilität ersetzen. Das besondere Merkmal des neuen Standards ist die Möglichkeit, zusätzliche Daten auf den Transpondern zu hinterlegen und somit tierspezifische Daten direkt am Tier verfügbar machen zu können.
Ziel dieser Dissertation war es, eine Datenstruktur zu entwerfen, die es zum Einen ermöglicht, eine sehr flexible Datenspeicherung zu gewährleisten, um unterschiedliche Datentypen wie numerische und alphanumerische oder auch Kombinationen zu speichern, und die zum Anderen dennoch in der Lage ist, die Daten so weit zu komprimieren, dass selbst bei sehr geringer Speicherkapazität (derzeitig sind nicht mehr als etwa 4 kbit verfügbar) möglichst viele Daten auf einem Transponder gespeichert werden können. Es war zudem wünschenswert, die Struktur so zu entwickeln, dass eine Integration in bereits bestehende landwirtschaftliche Systeme basierend auf ISO 11787 und ISO 11788 ermöglicht wird.
Darüber hinaus werden die Vor- und Nachteile einer solchen Technologie kritisch beleuchtet und Empfehlungen gegeben, wie diese Technologie sinnvoll verwendet werden kann.
Kurzfassung auf Englisch: Electronic identification of animals is a topic which becomes more and more important within the EU. The core pieces of this development are the ISO standards 11784 defining the code structure of the transponders and 11785 which defines the transmission of the data. In future, ISO 14223 shall become the new standard for animal identification. It uses the same techniques as the actual standards, but it allows to store additional data to the transponder. This is not possible with ISO 11784 and 11785. So ISO 14223 covers more functionality in addition to full backward compatibility to the actual standards. This opens the possibility to make animal specific data available right at the animal.
It was the task of this thesis to develop a data structure with two major abilities: First, it should allow to store flexible data like numeric or alphanumeric ones or even both in combination. Second, because on an ISO 14223 transponder the memory is actually limited to about 4 kbit, it should be able to reduce the memory needed as much as possible. With these two abilities a flexible storage of data is possible even with very limited memory. Another task was to develop this structure in a way, that it can be included into existing farming systems based upon ISO 11787 and ISO 1178.
It will also be discussed, which challenges and benefits are to be expected and the author gives some assessments on how this technology can be used in reasonable way.
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand