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Der freie Gebrauch des Eigenen : zur Konzeption von Bildung und ästhetischer Erziehung bei Friedrich Hölderlin

Ota, Koji


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-114463
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2015/11446/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Hölderlin , Bildung
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Rikkyo-Universität
Fachgebiet: Germanistik
DDC-Sachgruppe: Deutsche Literatur
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.04.2013
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 24.04.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Meine Dissertation analysiert Hölderlins Bildungskonzeption als facettenreiches Ganzes, dessen Vielschichtigkeit sie im Rückgriff auf verschiedene wissenschaftliche Ansätze freilegt. Hölderlins Bildungskonzeption ist ein zentraler Gegenstand der Forschung. Sie ist noch heute so aktuell, dass das Thema der 31. Jahresversammlung der Hölderlin-Gesellschaft (2008) „Hölderlin als Erzieher und Bildungskonzepte um 1800“ lautete.
Folgende Ansätze und Forschungsarbeiten sind für das Thema einschlägig:
1) philosophischer und literaturwissenschaftlicher Ansatz (Ryan, Lawrence: Hölderlins „Hyperion“. Exzentrische Bahn und Dichterberuf.1965; Kurz, Gerhard: Mittelbarkeit und Vereinugung.1975; Gaier, Ulrich: Hölderlins „Hyperion“: Compendium, Roman, Rede. 1979),
2) wissenschaftsgeschichtlicher Ansatz (Enke, Ulrike: Der „Trieb in uns, das Ungebildete zu bilden...“. 1997),
3) postkolonialer Ansatz (Honold, Alexander: Ströme, Züge, Richtungen. Wandern und Wanderungen bei Hölderlin. 2005; Bay, Hansjörg: „Die eigene Rede des andern“. Hölderlins Poetik des Fremden. 2006).
In diesen Arbeiten wird aber das Thema von Hölderlins Bildungskonzeption in der Regel lediglich in einem Teil seiner Werke oder nur aus einer Perspektive behandelt. Als erste hat meine Dissertation versucht, das Thema in Hölderlins Werken und Briefen von seiner frühen Zeit bis hin zum Zeitpunkt seiner Umnachtung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Sie bemüht sich um eine Synthese, die soziologische, wissenschaftsgeschichtliche und philosophische Ansätze in Verbindung setzt mit einem medienwissenschaftlichen und postkolonialen Zugriff.

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