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Risikomanagement in Genossenschaften

Schneider, Reinhard


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-111607
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/11160/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Risikomanagement , Genossenschaften , Mitgliederförderung , Portfoliomanagement
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft
Fachgebiet: Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.09.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 28.10.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Unternehmensinsolvenzen, Schieflagen, Skandale sowie veränderte rechtliche Rahmenbedingungen führten zu einer Ausweitung und stärkeren Betonung des betriebswirtschaftlichen Risikomanagements. Unter anderem sind diese Entwicklungen mit dem Vorwurf eines unzureichenden Risikomanagements der Unternehmensleitungen wie auch mit einer mangelhaften Aufsicht der unternehmerischen Überwachungs- und Kontrollorgane verbunden. Auf diese Situation hat der Gesetzgeber mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) reagiert. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieser Arbeit, ein Risikomanagementmodell zu konzipieren, das die Vollständigkeit sämtlicher externen und internen Risikoquellen durch Identifikation, Bewertung, Steuerung, Dokumentation und Kommunikation gewährleistet und unter aufbau- und ablauforganisatorischen Aspekten in den Unternehmensprozess integriert ist. Im Kern beziehen sich die Ausführungen auf die Notwendigkeit der Etablierung eines Risikomanagements in allen Bereichen bzw. Geschäftsfeldern eines genossenschaftlichen Wohnungsunternehmens. Eine Besonderheit der genossenschaftlichen Rechtsform mit Auswirkungen auf das Risikomanagement ist die Zielsetzung der Förderzweckerfüllung, die nur erreicht werden kann, sofern die Existenz der Genossenschaft gesichert ist. In diesem Zusammenhang wurden praktikable, betriebswirtschaftliche Analysemethoden (Kennzahlen, Portfolioanalyse) unter der Maßgabe ausgewählt, einen umfassenden Überblick über die individuelle Risikosituation aufzuzeigen und einen Lösungsansatz zu entwickeln, der die immobilienwirtschaftlichen Charakteristika adäquat berücksichtigt. Als Gesamtergebnis kann festgehalten werden, dass auch Genossenschaften in Erfüllung ihrer allgemeinen Sorgfaltspflichten zur Einrichtung eines Risikomanagementsystems angehalten sind. Damit sollen bestandsgefährdende Entwicklungen früh erkannt und der Fortbestand des Unternehmens sichergestellt werden. Insbesondere wird mit einer auf die Wohnungsgenossenschaft zugeschnittenen und in das Risikomanagementsystem eingebetteten Portfolioanalyse eine aktive Steuerung des Immobilienbestandes bewirkt, die Erfüllung des Förderzweckes erleichtert, sowie die Mitgliederförderung optimiert. Nicht zuletzt zeigen sich die Erkenntnisse im Jahresabschluss des Unternehmens und erlauben eine zukunftsorientierte Lageberichterstattung
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