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Annotationsschulungen

Entrup, Bastian


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-109515
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/10951/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Annotationsschulungen , MediaWiki-System , XML/TEI Schema , SVN-System
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Zentrum für Medien und Interaktivität
Fachgebiet: Sprache, Literatur, Kultur fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: GeoBib Dokumentation ; M4.3V
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 08.07.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Das vorliegende Dokument beschäftigt sich mit Schulungen zum GeoBib eigenen MediaWiki-System, zum XML/TEI Schema sowie zur Nutzung des SVN-Systems zur Datenverwaltung.

Im Rahmen des GeoBib-Projekts war im ersten laufenden Projektjahr eine Annotationsschulung durchzuführen. Zweck dieser Schulung sollte es sein, den Mitarbeitern des Projekts, besonders denen, die für die Annotation bzw. die Erfassung der Metadaten der Primärtexte zuständig sind, Wissen über die Architektur und den Umgang mit dem im Arbeitspaket AP4 entwickelten Annotationsschema für die bibliographischen Metadaten, die inhaltliche Verschlagwortung sowie die Geodaten (s. Meilenstein M4.1S)1 zu vermitteln. Dies sind vor allem die Kollegen der Arbeitsstelle Holocaustliteratur sowie auch eine Mitarbeiterin des Herder Instituts Marburg.

Neben dem Verständnis der Annotationsrichtlinien stand in den Schulungen besonders der Erwerb der Fähigkeiten, das Schema auf Texte anzuwenden, die Daten richtig zu erfassen, in XML-Dateien einzutragen und diese zu validieren im Mittelpunkt der Bemühungen. War zu Beginn des Projekts ein einheitliches auf TEI-5 basierendes XML-Schema zur Erfassung aller bibliographischen Meta-, Personen- und Geodaten angedacht, wurde die Datenerfassung und Haltung im Laufe des Projekts auf Grund von Überlegungen, die im Meilenstein M4.1S dargelegt sind, auf verschiedene Systeme aufgegliedert. Dieser physikalischen und inhaltlichen Trennung Rechnung tragend, wurden in der Folge mehrere kurze Schulungen zu verschiedenen Themenbereichen und Techniken durchgeführt.

Das Dokument ist Teil der Schriftenreihe „GeoBib Dokumentation“, welche die im Laufe des Projekts "GeoBib" entstehenden internen Reports umfasst und somit die fortlaufenden Projektarbeiten dokumentiert. Im Rahmen des Projekts "GeoBib" (http://www.geobib.info) wird eine georeferenzierten Online-Bibliographie der frühen Holocaust- und Lagerliteratur erarbeitet. GeoBib wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der eHumanities-Förderlinie im Zeitraum von 7/2012 bis 6/2015 gefördert. Das Förderkennzeichen lautet 01UG1238A-B.

Ziel des Projekts GeoBib ist es, die frühen Texte der deutsch- bzw. polnischsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur von 1933 bis 1949 zu erfassen und deren bibliographische Angaben (ohne Volltexte) in einer Online-Datenbank bereit zu stellen. So können diese frühen Texte, die in weiten Teilen aus dem kulturellen und kollektiven Gedächtnis verdrängt wurden, für die öffentliche, wissenschaftliche und didaktische Wahrnehmung erschlossen und aufbereitet werden. Die systematische Erfassung der bis 1949 publizierten Texte sowie die Anreicherung durch exemplarische Informationen zu den Verfassern, zu gegebenenfalls erschienenen Rezensionen und Sekundärliteratur orientieren sich dabei an internationalen Annotationsstandards. Metadaten und Textinhalte (Orte, Lager, Gettos etc.) werden georeferenziert, d.h. anhand von Kartenmaterial verortet und in einem geographischen Informationssystem erfasst und dargestellt. Das zu entwickelnde Web-Portal soll dabei – neben der bibliographischen Suche – auch über geographische Karten gezielt Texte zu einer bestimmten Region auffindbar machen. Dabei sollen Abfragemöglichkeiten nach räumlichen Kriterien und bibliographischen Attributen kombinierbar sein.
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