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Interdisziplinarität in schulischer und hochschulischer Lehre : Eine vergleichende Betrachtung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften

Interdisciplinarity in school and higher education : An investigation between the natural science and social science & humanities

Blank, Jennifer


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-105125
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/10512/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Interdisziplinarität , Lehre
Freie Schlagwörter (Englisch): Interdisciplinarity , Teaching
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Anorganische und Analytische Chemie
Fachgebiet: Chemie
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.12.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 16.01.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Interdisziplinarität spielt nicht nur in der wissenschaftlichen Forschung, sondern auch in schulischer und hochschulischer Lehre eine immer bedeutendere Rolle. Vor allem die Kompetenzanforderungen machen es notwendig über Fächergrenzen hinweg gemeinsam an der Vermittlung überfachlicher Schlüsselqualifikationen zu arbeiten. Es liegt die Prämisse zugrunde, dass fächerübergreifender Unterricht notwendig ist, um eben diese Kompetenzen zu schulen und dass ebenso interdisziplinäre Zusammenarbeit in wissenschaftlicher Forschung sinnvoll ist, um die Bearbeitung von gesellschaftsrelevanten Problemen möglich zu machen.
In der vorliegenden Arbeit wird daher schulische und hochschulische Lehre unter dem Aspekt der Interdisziplinarität untersucht. Zugrunde liegt eine historische Betrachtung der Entwicklung des Wissenschaftssystems und damit der Bedingtheit zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Die unterschiedlichen Bindestrich-Disziplinaritäten werden beleuchtet sowie das aktuelle Verhältnis von Ethik und Technik diskutiert. Darauf aufbauend findet die deskriptive Untersuchung von unterrichtlichen Rahmenbedingungen statt. Empirische Erhebungen in neun Mittelhessischen Schulen unter Lehrerinnen und Lehrern sowie unter Schülerinnen und Schülern erbrachten Einblicke in Einstellungen und Quantität zum Thema fächerübergreifender Unterricht. Unter Studierenden des Lehramts der Justus-Liebig-Universität wurde erhoben, inwiefern sie im Studium in Kontakt mit dem Thema fächerübergreifendes Unterrichten treten. Eine weitere Erhebung unter Promotions-studierenden deckte die Art der interdisziplinären Kooperation im Forschungsbetrieb auf. Bei den Untersuchungen handelt es sich um quantitative empirische Erhebungen, die interessante Einblicke in die beschriebenen Zusammenhänge liefern und damit anschlussfähig sind für folgende qualitative Studien.
Daraufhin werden präskriptive Unterrichtsmaterialen zu dem Themen „Energie und Ethik“ sowie „Wissenschaftsethik“ vorgestellt. Die Materialen haben vor allem konstruktiven Charakter: sie verstehen sich curriculumsergänzend, gehen aber über die in den Lehrplänen vorgeschlagene fächerübergreifende Implikation hinaus.
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