Giessener Elektronische Bibliothek

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Einfluss einer maschinellen Fertigung sowie des verwendeten Polymers auf die Bruchfestigkeit dreigliedriger Brücken im semiklinischen Aufbau

Fracture strength of temporary fixed partial dentures :CAD/CAM versus directly fabricated restorations

Alt, Vanessa


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-105112
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2013/10511/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.11.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 18.12.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Das Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Bruchfestigkeit von dreigliedrigen temporären Brücken in Abhängigkeit von der Herstellungsmethode, der Lagerung und dem verwendeten Material.
Es wurde ein Mastermodell aus einer CrCo-Legierung mit einer dreigliedrigen Brücke (Pfeilerzähne 25 und 27) hergestellt. Das Mastermodell wurde eingescannt und die Daten an eine CAD/CAM Einheit (Cercon Brain Expert, Degudent, Hanau, Germany) übermittelt. Die temporären Brücken wurden aus vorgefertigten Blanks (Trim, Luxatemp AM Plus, Cercon Base PMMA) oder durch die individuelle Herstellung angefertigt. 10 temporäre K&B pro Gruppe wurden gefertigt und bei 37°C 24h bzw. 3 Monate gelagert oder für 1 Woche TC (5000x, 5-55°C). Die maximale Bruchkraft (Fmax) wurde in einem 3-Punkt-Biegeversuch mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 200 mm/min ermittelt. Die Daten wurden parametrisch analysiert und ausgewertet (akoga=5%).
Die Werte von Fmax bewegten sich von 138,5 bis 1115,5N. Temporäre Versorgungen die maschinell hergestellt wurden, zeigten eine signifikant höhere Fmax im Vergleich zu den individuell gefertigten Brücken (p>0,05). TC beeinflusste Fmax signifikant bei Luxatemp (p>0,05) aber nicht die Brücken aus PMMA (p>0,05). CAD/CAM gefräste Brücken aus Luxatemp zeigten signifikant höhere Fmax Werte im Vergleich zu Trim und Cercon Base PMMA (p>0,05).
CAD/CAM gefräste temporäre Brücken weisen eine höhere mechanische Festigkeit auf als vergleichbare individuell hergestellte temporäre Versorgungen, wenn sie aus demselben Material gemacht wurden. Komposit Materialien scheinen einen deutlichen Vorteil auf die mechanische Festigkeit zu haben im Gegensatz zu PMMA. Demzufolge sind diese Materialien gut geeignet für die CAD/CAM Fertigung von temporären Kronen und Brücken.
Kurzfassung auf Englisch: This study aimed at investigating the influence of fabrication method, storage condition and material on the fracture strength of temporary 3-unit fixed partial dentures (FPDs).
A CrCo-alloy master model with a 3-unit FPD (abutment teeth 25 and 27) was manufactured. The master model was scanned and the data set transferred to a CAD/CAM unit (Cercon Brain Expert, Degudent, Hanau, Germany). Temporary 3-unit bridges were produced either by milling from pre-fabricated blanks (Trim, Luxatemp AM Plus, Cercon Base PMMA) or by direct fabrication (Trim, LuxatempAMPlus). 10 FPDs per experimental group were subjected either to water storage at 37 °C for 24h and 3 months, respectively, or thermocycled (TC, 5000×, 5–55 °C, 1 week). Maximum force at fracture (Fmax) was determined in a 3-point bending test at 200 mm/min. Data was analyzed using parametric statistics (alpha= 5%).
Fmax values ranged from 138.5 to 1115.5N. FPDs, which were CAD/CAM fabricated, showed a significant higher Fmax compared to the directly fabricated bridges (p < 0.05). TC significantly affected Fmax for Luxatemp (p < 0.05) but not for the PMMA based materials (p > 0.05). CAD/CAM milled FPDs made of Luxatemp showed significantly higher Fmax values compared to Trim and Cercon Base PMMA (p < 0.05).
CAD/CAM fabricated FPDs exhibit a higher mechanical strength compared to directly fabricated FPDs, when manufactured of the same material. Composite based materials seem to offer clear advantages versus PMMA based materials and should, therefore, be considered for CAD/CAM fabricated temporary restorations.
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