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Chirurgische Behandlung des Vorhofflimmerns : Erfolgevaluierung und Outcome

Dominik, Elisabeth


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-101352
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2013/10135/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Ablation , Vorhofflimmern
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Klinik für Herz-, Kinderherz- und Gefäßchirurgie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.06.2013
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 28.10.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Die Ablation von Vorhofflimmern kann bei Patienten mit kardialer Grunderkrankung
und Indikation zur herzchirurgischen Operation intraoperativ mit der Technik der
Kryoablation als auch mit der Technik der Radiofrequenzablation sicher und effektiv
durchgeführt werden. Dafür sprechen die niedrigen Nachblutungs- und Apoplexraten.
Erst zwölf Monate nach der Ablation stabilisieren sich die Ergebnisse, so dass eine
Freiheit von Vorhofflimmern von 69% resultiert.
Ein 12-Kanal-EKG oder 24-h-EKG ist sowohl sechs als auch zwölf Monate nach
Ablationstherapie nicht geeignet, die wahre Rate an Vorhofflimmern aufzuzeigen,
während der implantierte Eventrekorder ein klares Bild von der Inzidenz des
Vorhofflimmerns zeigt.
Damit ist der Eventrekorder das geeignete diagnostische Instrument für die
Entscheidung über die weitere medikamentöse Therapie hinsichtlich der
Antiarryhthmika oder Antikoagulation bei Patienten nach Ablationstherapie.
Die Ergebnisse der Ablationstherapie sind abhängig vom Durchmesser des linken
Vorhofes, von der linksventrikulären Funktion und von der Körpermasse, aber nicht
vom Alter der Patienten.
Kurzfassung auf Englisch: Ablation of atrial fibrillation can be performed safely and effectively in patients with
cardiac disease and with indications of cardiac surgery intraopertively via the
cryoablation technic, as well as with radio-frequency ablation. This is confirmed by low
rates of secondary haemorrhage and apoplexy. Results only stabilized after twelve
months with an outcome of 69% free of atrial fibrillation.
A 12-channel ECG or 24-h ECG is inappropriate for the first six and twelve months if
wanting to determine a true rate of atrial fibrillation, whereas implantation of an event
recorder demonstrates a clear image of fibrillation incidences.
Therefore, the event recorder is the appropriate diagnostic instrument for deciding over
further medical treatment with regards to antiarrhythmics or anticoagulation in patients
after ablation therapy. The results of ablation therapy depend upon the left atrial
diameter, the
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