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Die intraossäre Blutgefäßversorgung der distalen Pferdegliedmaße anhand von Scheibenplastinaten

Winkler, Benjamin


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-90772
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/9077/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): intraossär , Blutgefäße , distale Pferdegliedmaße , Scheibenplastinate
Freie Schlagwörter (Englisch): intraosseous, blood vessels, distal horse limbs, sheetplastination
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Veterinär- Anatomie, -Histologie und Embryologie
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.11.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 28.11.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler intraossäre Gefäße darzustellen.
Vom 12. bis 16. April 1977 demonstrierte von Hagens der Anatomischen Gesellschaft in Aachen seine „Neue Möglichkeiten der Kunststoffeinbettung für histologische Großpräparate und makroskopische Trockenpräparate“.
Diese neue Möglichkeit der Kunststoffeinbettung führte in der Humanmedizin zu einer Revolution der Plastination.
Endlich ist es möglich verschiedenste Gewebe in toto oder in Scheiben nahezu naturgetreu zu konservieren.
Mit Hilfe der daraus weiterentwickelten Methoden der Scheibenplastination und sekundären Scheibenplastination nach Notermans sind sechs distale Pferdefußabschnitte präpariert worden, um die intraossäre Blutgefäßversorgung darstellen zu können.
Fünf Zehenendorgane wurden mit der Scheibenplastination und ein Zehenendorgan mit Hilfe der sekundären Scheibenplastination präpariert.
Die Scheibenplastination und die sekundäre Scheibenplastination sind Methoden um intraossäre Blutgefäße darzustellen. Man benötigt dafür jedoch ein hohes Maß an dreidimensionalen Vorstellungsvermögen um den Verlauf einzelner Gefäße über mehrere Plastinatsscheiben verfolgen zu können.
Darüber hinaus zeigen beide Methoden weitere Vorteile gegenüber anderen Fixationsmethoden.
Fast alle Gewebe lassen sich anhand beider Techniken in ihrer natürlichen Position und Form darstellen. Zudem sind sie geruchsfrei, infektionslos und extrem haltbar.
Der Vorteil der sekundären Scheibenplastination gegenüber der Scheibenplastination liegt in der Möglichkeit Präparate mit eingelagertem Metall, wie zum Beispiel Endoprothesen, als Scheibenplastinat darzustellen.
Die Nachteile beider Techniken sind die hohen Kosten für Verbrauchsmaterial und Gerätschaft, sowie der hohe zeitliche Aufwand um bestimmte Problematiken zu zeigen.
Kurzfassung auf Englisch: For several decades scientists try to present intraosseous blood vessels in anatomical specimen.
From 12th to 16th April in 1977 von Hagens demonstrated his “ New possibilities in plastic embedding of histological specimen and dry macroscopical specimen” to the anatomical society in Aachen.
This new possibility of plastic embadding in human medicine led to a revolution in anatomical an histological plastination.
From that day on it is possible to preserve several, in toto or sliced, biological tissues almost realistic.
With this kind of methods, the slice plastination an the secondary slide plastination, we dissected six distal limbs of horses to demonstrate the intraosseous blood supply.
Five distal limbs were dissected by the method of the slide plastination, one distal limb was dissected by the method of the secondary slide plastination.
Both methods of slice plastination can demonstrate intraosseous blood vessels.
But therefor you need a high degree of three- dimensional visual thinking to track the pathway of several blood vessels in those plastinate slices.
Moreover both methods gain leverage as compared with other methods of tissue fixation.
Nearly each biolgical tissue can be demonstrated in their natural form and position.
They are also odourless, infectionless and extremly durable.
The advantage of the secondary slice plastination in comparison to the secondary slice plastination is the option to demonstrate an anatomical specimen with metall prostheses, like endoprotheses, in sliced plastinates.
The disadvantages of both methods are the enormus costs for expendable items and equipment, and the extra effort to demonstrate specific problematics.
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