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Strategieberichterstattung deutscher Aktiengesellschaften im Lagebericht nach HGB : Eine Bestandsaufnahme

Weißenberger, Barbara E. ; Sieber, Tom ; Kraft, Jens Christian


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-89867
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8986/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Strategie , Lagebericht , empirische Untersuchung
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für BWL IV - Controlling und integrierte Rechnungslegung
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Management (BWL)
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: Working paper series controlling & business accounting ; 06 / 2010
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 13.09.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Zur Bewertung von Finanztiteln benötigen Investoren am Kapitalmarkt zukunftsgerichtete Unternehmensinformationen. Als Prognosebasis werden hierfür vielfach die Finanzberichte des Unternehmens herangezogen. Dabei erweist sich die Vergangenheitsorientierung von Bilanz, Gesamtergebnisrechnung oder Anhang als Problem, da jeweils nur die vergangene(n) Berichtsperiode(n) abgebildet werden. Für die Bereitstellung von Prognoseinformationen eignet sich in Deutschland insbesondere der Lagebericht als Bestandteil der Pflichtpublizität unter HGB wie IFRS, da er gerade nicht dem Stichtagsprinzip unterliegt. Ein zentrales Element innerhalb der bewertungsrelevanten Prognoseinformationen stellt die Strategieberichterstattung dar, obwohl diese in den entsprechenden Rechtsnormen nicht explizit gefordert wird.
Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, den Umfang der Strategieberichterstattung in den Lageberichten deutscher börsennotierter Unternehmen in den Jahren 2002 bis 2008 zu erheben. Es zeigt sich, dass Unternehmen innerhalb ihrer Lageberichterstattung trotz fehlender Publizitätspflicht und unterstellter Wettbewerbssensitivität durchaus strategieorientierte Informationen bereitstellen. Sie wissen insofern die sich aus der aktuellen Rechtslage ergebenden Gestaltungsspielräume zu nutzen, um in unterschiedlichem Ausmaß und mit steigender Tendenz Strategieinformationen an den Kapitalmarkt zu kommunizieren.
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