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Die Behandlung der rezidivierenden Erosio corneae mittels transepithelialer und subepithelialer phototherapeutischer Keratektomie (PTK)

Turba-Eckhardt, Birgit


Originalveröffentlichung: (2011) Giessen : VVB Laufersweiler
Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (4.139 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-85790
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8579/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Klinikum Bad Hersfeld GmbH, Augenklinik
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
ISBN / ISSN: 978-3-8359-5856-2
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.12.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 26.01.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die traumatisch bedingte rezidivierende Erosio corneae ist durch wiederkehrende spontane Ablösung des Hornhautepithels von der Bowmanschen Lamelle und dem darunter liegenden Stroma charakterisiert. Pathophysiologisch liegen der rezidivierenden Erosio Abnormalitäten im Adhäsionskomplex der Basalmembran zugrunde. Die Behandlungsmethode der Wahl nach erfolgloser konservativer Therapie ist die Phototherapeutische Keratektomie (PTK) mit dem Excimer-Laser.
In unserer prospektiven randomisierten Studie wurde die PTK mit und ohne zusätzliche Hornhautabrasio an insgesamt 100 Patientenaugen durchgeführt. Wir fanden bezüglich der Rezidivfreiheit keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Die Patienten, bei denen eine zusätzliche Abrasio der Hornhaut durchgeführt wurde, wiesen jedoch frühpostoperativ vermehrt Haze auf und litten unter dem verzögerten Epithelschluss. Besonders negativ war bei dieser Gruppe die Änderung der Refraktion im Sinne einer Hyperopisierung.
Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen ist die transepitheliale PTK die Therapie der ersten Wahl bei der rezidivierenden Hornhauterosio.
Kurzfassung auf Englisch: The trauma-induced recurrent corneal erosion is characterized by spontaneous detachment of the corneal epithelium from the Bowman layer and stroma underneath. Abnormalities in the adhesion complex of the basal membrane are considered to be the underlying pathophysiology. The treatment of choice after ineffective medical treatment is phototherpeutic keratectomy (PTK) with the Excimer-Laser.
In our prospective randomized study we performed PTK with or without additional corneal abrasion on 100 eyes. There was no significant difference in recurrence-free rate between the two groups. The patients in which additional corneal abrasion was performed showed more early postoperative haze and suffered slower epithelial closure. One of the negative effects in this group was the hyperopic shift.
Based on this study we conclude that PTK without additional corneal abrasion is the treatment of choice in trauma-induced recurrent corneal erosion.
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