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Literaturwissenschaftliche Lehr-Stücke : Konzepte und Anwendungsbeispiele für die Hochschuldidaktik

Hrsg.: Birke, Dorothee ; Butter, Stella ; Sproll, Monika


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Einzelne Aufsätze:
Literaturwissenschaftliche Lehrstücke : Vorwort und Danksagung
Prinz, Kirsten: TeilnehmerInnenzentrierte Lehr- und Lernmethoden im Hochschulunterricht
Birke, Dorothee, Butter, Stella: Einüben textanalytischer Kompetenzen in literaturwissenschaftlichen Proseminaren : drei Beispiele
Heinz, Sarah: Kreatives Schreiben im Literaturunterricht
Delabar, Walter: Universitätslehrer als Wissenschaftscoaches
Wels, Volkhard: Alternativen zum Referat : Ein Modell für die Seminargestaltung in der Philologie
Dietl, Cora: Bühnenauftritt statt Referat : Ein Lehrexperiment im Bereich der frühneuzeitlichen Literatur
Randau, Daniel : Lehr-Stücke : Eine literaturdidaktische Nutzung von Hölderlins Ode "Lebenslauf"
Dietl, Cora: Wer kann sich schon merken, welche Ablautreihe welche ist? : Oder: Memorialbilder zur deutschen Sprachgeschichte
Fritz, Sabine: Konzeption, Durchführung und Evaluation eines kulturwissenschaftlichen Projektseminars: "Reiserouten durch Amazonien"
Sproll, Monika: Ästhetische Diskurse in der Jahre am Beispiel von Schillers Theorie des Idyllischen


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Hochschuldidaktik , Lehrmaterialien
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: GGK; GCSC
Fachgebiet: Sprache, Literatur, Kultur fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart: Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 19.04.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Die Hochschuldidaktik hat in den letzten Jahren eine beachtenswerte Konjunktur erfahren.
Während Fragen der didaktischen Qualifikationen von Lehrenden an der Hochschule noch
vor circa zehn Jahren eher stiefmütterlich behandelt wurden, bieten viele Universitäten inzwischen
spezielle Hochschuldidaktikkurse an. Das gewachsene Interesse an der Hochschuldidaktik
ist zum einen sicherlich eine Reaktion auf die gewachsene Konkurrenz zwischen
den Universitäten, die nach den Hochschulreformen in einem Wettbewerbsverhältnis
um die besten Studierenden stehen. Die qualitative Steigerung der Lehre erscheint dabei als
eine Möglichkeit, um die Attraktivität der eigenen Hochschule zu steigern.
Zum anderen kann die Einführung von Qualifikationsangeboten im Bereich der Hochschuldidaktik
auch als Antwort auf die Bedürfnisse von NachwuchswissenschaftlerInnen angesehen
werden. Der abrupte Wechsel vom Lernenden zum Lehrenden, den viele NachwuchswissenschaftlerInnen
in ihrer Promotionsphase vollziehen, wird bekanntlich häufig als besondere Herausforderung erlebt.
Um diese Erfahrung zu mildern, wurde im Jahre 2004 an der Justus-Liebig-Universität Gießen die
Arbeitsgruppe "Hochschuldidaktik Literaturwissenschaft" gegründet. Sie sollte als ein
interdisziplinäres Informations- und Kommunikationsforum dienen, um sowohl die Zusammenarbeit
von NachwuchswissenschaftlerInnen sämtlicher Philologien in der Lehre zu fördern, als auch den Austausch über Lehrmethoden und -formen zwischen erfahrenen HochschuldozentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen anzuregen und zu verstetigen.
Ein besonderes Anliegen der AG war es, didaktische Methoden nicht nur allgemein zu erarbeiten,
sondern auch zu erproben, und zu diskutieren, welche Herausforderungen und Probleme sich bei
der konkreten Anwendung in literaturwissenschaftlichen Seminaren stellen. Der vorliegende
Band geht zurück auf die von der Arbeitsgruppe organisierte Tagung "Literaturwissenschaftliche Lehr-Stücke",
die vom 14.-15. November 2008 am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)der
Justus-Liebig-Universität stattfand.
Ziel der Tagung war es, die spezifischen didaktischen Aufgaben in der literatur- und
kulturwissenschaftlichen Lehre zu diskutieren. Zu diesem Zweck wurden Methoden und Modelle
literatur- und kulturwissenschaftlicher Lehre konturiert und konkrete Handreichungen
für die Planung und Durchführung von Seminaren und einzelnen Lehreinheiten präsentiert.

Die versammelten Artikel verstehen sich als Anregungen für die literaturwissenschaftliche
Hochschullehre sowie als Beiträge zu einer Diskussion über didaktische Ziele und Methoden,
die die z.T. sehr unterschiedlichen Standpunkte der BeiträgerInnen nicht verbergen, sondern
explizit reflektieren. Wie die Tagung selbst bildet somit auch der Band einen polyphonen
Raum, in dem verschiedene, teilweise sich widersprechende Stimmen erklingen.