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Schwerpunkt: Öffnung der Berliner Mauer 1989 - Vom "kulturellen Gedächtnis" und der DDR : Streit um die Erinnerung nach 1989. Ein kleiner Eindruck aus dem Jahr 2005

Gansel, Carsten ; Hofmann, Mahulena


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Geschichte
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 26 (2009) Nr. 2 ; S. 40-45
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 16.12.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Nicht nur Christa Wolf hat bis zur Wende des Jahres 1989 die Figuren in ihren Texten immer wieder darüber nachdenken lassen, wann es öffentlich möglich sein würde, „die Grenzen des Sagbaren zu überschreiten, der Tatsache eingedenk, dass Grenzverletzungen aller Art geahndet werden“. Gemeint war damit nicht zuletzt der Versuch, Erinnerungen Raum zu geben, die nicht ins offiziöse Gedächtnis
der DDR passten. Mit der Wende des Jahres 1989 begann die Suche nach „jener anderen Sprache“. Dass dies ein langwieriger und komplizierter Prozess ist, darüber geben die verschiedenen Künste und die sehr unterschiedlichen Formen der Erinnerung Auskunft.
Rückblickend zeigt sich: Es waren zunächst die Kinofilme, die medien- und publikumswirksam an die vergangene DDR erinnert haben.