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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-73188
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7318/


Röntgenmerkmale des lumbosakralen Übergangs beim Deutschen Schäferhund im Vergleich zu anderen Rassen und Genetik dieser Merkmale beim Deutschen Schäferhund

Ondreka, Nele


Originalveröffentlichung: (2009) Giessen : VVB Laufersweiler
pdf-Format: Dokument 1.pdf (7.175 KB)

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Klinik für Kleintiere - Chirurgie
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
ISBN / ISSN: 978-3-8359-5508-0
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.11.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 21.12.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel der Untersuchung ist es, Besonderheiten röntgenanatomischer Merkmale des
lumbosakralen Übergangs beim Deutschen Schäferhund im Vergleich zu anderen
Hunderassen vergleichbarer Körpergröße zu untersuchen und zu beschreiben. Weiterhin soll die Erblichkeit dieser Merkmale durch genetische Untersuchungen geklärt werden, um sinnvolle Merkmale zur Zuchtselektion zu etablieren. Neun binär kodierte und siebzehn kontinuierliche Röntgenmerkmale werden anhand seitlicher Aufnahmen des lumbosakralen Übergangs in neutraler Position von 1.267 klinisch gesunden Hunden – darunter 733 DSH und 534 Hunde anderer mittelgroßer und großer Rassen – erfasst und ausgewertet. Die binär
kodierten Röntgenmerkmale umfassen neben kongenitalen Anomalien wie lumbosakralen Übergangswirbeln und der Osteochondrose der kranialen Sakrumendplatte vor allem sekundäre Degenerationsanzeichen wie die Facettengelenksarthrose, die Spondylosis deformans oder Kalzifizierungen im Intervertebralspalt oder Wirbelkanal. Unter den kontinuierlichen Röntgenmerkmalen sind die Weite des lumbosakralen Intervertebralspalts
und die lumbosakrale Stufe, außerdem Wirbelkörper-, Wirbelkanal- und Winkelmaße des lumbosakralen Übergangs zusammengefasst. Um eine Vergleichbarkeit der ermittelten Werte innerhalb und zwischen den Gruppen zu gewährleisten, erfolgt für alle Absolutwerte zusätzlich zur Auswertung der Rohdaten eine Analyse nach rechnerischer Normalisierung.
Kurzfassung auf Englisch: The aim of this study is to identify and describe specific anatomic conditions of the lumbosacral junction of German Shepherd Dogs (GSD) in comparison to other breeds of similar size by means of radiographs. Furthermore the existence of a genetic basis for the appearance of these radiographic anomalies in GSD is evaluated based upon the data collected in this study. 9 binary and 17 continuous traits are assessed using lateral survey radiographic studies of the lumbosacral region of 733 GSD and 534 medium to large breed dogs. Aside from lumbosacral transitional vertebra (LTV) and sacral osteochondrosis binary
traits evaluated in this study mainly cover secondary radiographic signs of degeneration such as spondylosis, spondylarthrosis, and calcifications superimposed onto the lumbosacral intervertebral space or neuroforamen. Continuous traits estimate size of the vertebral canal and bodies, lumbosacral malalignment, and characteristic lumbosacral angles. In order to correct for differential body size statistical analysis of all continuously recorded traits is performed before and after arithmetical normalization.