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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-70005
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7000/


Vergleich von der Profilometrie, Kalzium- und Phosphatanalyse zur quantitativen Bestimmung erosiver Mineralverluste

Comparison of profilometry, calcium- and phosphate-analysis for the quantitative assessment of erosie demineralisation

Köster, Marcus A.


pdf-Format: Dokument 1.pdf (550 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Erosion , Zahnschmelz , Profilometrie
Freie Schlagwörter (Englisch): erosion , enamel , profilometry
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.05.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 25.05.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser Studie war es drei verschiedene Meßmethoden zur Quantifizierung von erosiv bedingten Zahnhartsubstanzverlusten im Schmelz zu vergleichen.
Zu diesem Zweck wurden aus retinierten menschlichen Weißheitszähnen longitudinale planparallele Schmelzproben präpariert, die bis auf ein definiertes Versuchsfeld von 2x2 mm² mit Nagellack abgedeckt wurden. Die Proben wurden einzeln in je 10 ml 0,05 molarer Zitronensäure (pH 2,3) für 30 (Gruppe 1), 60 (Gruppe 2), 90 Minuten (Gruppe 3) oder 120 Minuten erodiert (n jeweils 60). Anschließend wurde der Mineralverlust einerseits als Kalzium- bzw. Phosphatkonzentration in der Erosionslösung, andererseits als räumlicher Substanzverlust durch profilometrische Abtastung der Probenoberfläche bestimmt.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse ließ sich sowohl profilometrisch als auch bei der Kalzium- bzw. Phosphatanalyse ein gleichmäßiger Abtrag feststellen. Der größte Mineralverlust wurde bei der Kalziumanalyse festgestellt, der allerdings nahezu identisch mit der Phosphatanalyse war. Bei der Profilometrie jedoch war der Substanzverlust insgesamt um 20% niedriger. Dies lässt sich damit erklären, dass die Profilometrie eine Oberflächenabtastung vornimmt und somit im Gegensatz zu den chemischen Testverfahren keine Aussage über die Demineralisationsschicht treffen kann.

Man kann also sagen, dass die Ergebnisse der Profilometrie, der Kalziumanalyse und der Phosphatanalyse vergleichbar sind, jedoch für die Profilometrie um 20% niedriger ausfallen.
Kurzfassung auf Englisch: The study was aimed to compare three different measurement methods for the quantification of the loss of dental enamel caused by erosion.

For this purpose, longitudinal coplanar enamel samples were prepared from human third molars. These samples were covered with nail varnish except for a defined test area of 2x2 mm². Each of the samples was eroded in 10 ml of 0.05 molar citric acid (pH 2.3) for 30 (group 1), 60 (group 2), 90 minutes (group 3) or 120 minutes (n 60 each). Subsequently, tissue loss was determined as calcium or phosphate concentration in the erosion solution on the one hand and as spatial substance loss by profilometric scanning of the sample surface on the other hand.

With regard to the results, a linear substance loss was determined both from profilometry and from calcium or phosphate analysis. The highest mineral loss could be determined in the calcium analysis which was, however, almost identical to the phosphate analysis. In case of the profilometry, however, the substance loss was all in all 20% lower. An explanation here is that in contrast to chemical test methods, the profilometry scans the surface and thus cannot make a statement concerning the demineralisation layer.

Thus it may be summarised that the results of the profilometry, the calcium analysis and the phosphate analysis are comparable but are by 20% lower for the profilometry.