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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-65842
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6584/


Vergleichende Untersuchung zur Wirkung einer Calpain- und Na+ - H+ - Antiporter-Inhibition auf die Freisetzung humaner Leukozytenelastase aus aktivierten Granulozyten und auf das Ausmaß der damit verbundenen pulmonalen Ödembildung am Modell der isoliert ventilierten und blutfrei perfundierten Kaninchenlunge

Strunden, Mike Sebastian


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik I
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.09.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 04.11.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Die Ausbildung eines permeabilitätsbedingten Lungenödems stellt die erste Phase einer "Acute Lung Injury – ALI" dar, aus der sich im dramatischsten Fall ein "Adult Respiratory Distress Syndrome – ARDS" entwickeln kann.
Die Freisetzung humaner Leukozytenelastase (HLE) aus aktivierten polymorphkernigen neutrophilen Granulozyten (PMN) in die Perfusionsflüssigkeit führt im Modell der isoliert ventilierten und blutfrei perfundierten Kaninchenlunge zu einer extremen Flüssigkeitsextravasation.
In dieser Arbeit wurde der Einfluss einer Calpain-Inhibition mit dem spezifischen Inhibitor A–705253 und einer Na+– H+– Anitporter-Inhibition (NHE-Inhibition) mit Cariporide® auf die HLE-Ausschüttung aus aktivierten PMN in das Perfusat und das Ausmaß der pulmonalen Ödembildung untersucht. In einem zweiten Ansatz wurde die HLE-Freisetzung aus aktivierten PMN in-vitro überprüft. Es zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der HLE-Freisetzung und der Ödembildung in der Lunge. Wurden die Inhibitoren vor der Aktivierung der ins Perfusionssystem injizierten PMN verabreicht, so wurde die pulmonale Flüssigkeitsextravasation stark gehemmt. Parallel dazu zeigte sich eine signifikant verminderte HLE-Ausschüttung