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HCl-Oxidation auf RuO2(110) : Neuartiger Deacon-Prozess

Crihan, Daniela


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-60684
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6068/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Chlor-Wasserstoff-Oxidation , Ruthenium-Dioxid , Deacon-Prozess
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Physikalisch-Chemisches Institut
Fachgebiet: Chemie
DDC-Sachgruppe: Chemie
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.05.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 14.07.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Zu den herausragenden Bemühungen auf dem Gebiet der nachhaltigen Chemie gehört unter anderem, neue Oxidationsverfahren zu finden und effiziente Katalysatoren zu entwickeln, um den Energieverbrauch zu reduzieren und Materialresssourcen zu schonen. Dies gelang vor kurzem der Firma Sumitomo Chemicals, die einen effizienten und stabilen Prozess für die heterogen-katalysierte Chlorwasserstoff-Oxidation entwickelt hat [3], in dem auf Rutil TiO2 geträgertes RuO2 als Katalysator verwendet wird. Die Anwendung von RuO2/TiO2 führt zu niedrigeren Reaktionstemperaturen (d. h. weniger Korrosionsproblemen), höheren Produktausbeute (im Vergleich zu den klassischen Deacon-Verfahren) und einem deutlich geringeren Energieverbrauch gegenüber den bisher üblichen Elektrolysemethoden.
Noch wichtiger ist aber die hohe Stabilität des Katalysators unter Reaktionsbedingungen. Seine Langzeitstabilität leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung sowie Materialkostensenkung.
Kurzfassung auf Englisch: Industrial chemistry deploys intensively chlorine as oxidizing agent in a variety of organic processes. In the course of these industrial processes hydrogen chloride is formed as an inevitable by-product either directly by the substitution reaction or by the subsequent production steps to attain chlorine-free final products. Industrial uses exist for HCl, but chlorine processes produce much more of the by-product than the market can absorb, resulting in a toxic-waste disposal problem.
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