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Konstruktivismus „macht“ Schule : Der Weg des Konstruktivismus in die Grundschule - von der neuen Kindheitsforschung zur Didaktik des Sachunterrichts

Klaßen, Susanne Valerie


pdf-Format: Dokument 1.pdf (805 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Kindheitsforschung , Konstruktivismus , Sachunterricht , Grundschule
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Didaktik der Sozialwissenschaften
Fachgebiet: Sozial- und Kulturwissenschaften fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.02.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 02.04.2008
Kurzfassung auf Deutsch: “Veränderte Kindheit” ist seit Jahren ein Schlüsselbegriff für Curriculum-Planer des Sachunterrichts. In der “neuen” Kindheitsforschung hat sich in jüngerer Zeit ein wissenschaftstheoretischer Ansatz etabliert, der zu einem Paradigmenwechsel geführt hat. Die Rede ist vom Konstruktivismus, der seit geraumer Zeit auch seinen Weg in die Pädagogik findet.

Die Fragestellung gilt der Relevanz und den Folgen, die die konstruktivistischen Ansätze und Ergebnisse der jüngeren Kindheitsforschung für die Schulpraxis der Grundschule (hier am Beispiel des Sachunterrichts) haben können.
Zu Beginn werden die vielfältigen Wurzeln und historischen Hintergründe des Konstruktivismus dargestellt. Anschließend werden die Methoden und Ergebnisse der neuen Kindheitsforschung aufgearbeitet.

In einem weiteren Schritt wird die - im Vergleich zu den Nachbardisziplinen - späte Etablierung des Konstruktivismus in der Pädagogik nachgezeichnet.
Das abschließenden Kapitel konzentriert sich auf die offenen Stellen, die der Konstruktivismus als adaptierte Theorie in der Pädagogik hinterlässt und fragt nach, welche möglichen Auswirkungen bspw. die konstruktivistische Vorstellung vom Kind als “sozialer Akteur” auf die geforderte Konzeption neuer Unterrichtsmodelle bzw. auf schulisches Lernen und Lehren haben kann.