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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-54316
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5431/


Structured dynamics : methodology and applications of models of social interaction

Strukturierte Dynamik : Methodologie und Anwendung von Modellen Sozialer Interaktion

Schwenk, Gero


pdf-Format: Dokument 1.pdf (722 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Simulation , Emergenz , Reduktion , Methodologie , Empirie
Freie Schlagwörter (Englisch): Simulation , Emergence , Reduction , Methodology , Empirics
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Politikwissenschaft
Fachgebiet: Politikwissenschaft
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.02.2008
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 13.02.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Menschliches Verhalten geschieht immer vor dem Hintergrund eines sozialen Mikrokontexts. Da eine Intervention im Rahmen dieses Mikrokontextes aus der Sicht des handelnden Individuums nur eine Einflußquelle unter vielen darstellt, ist davon auszugehen, daß der Effekt der Intervention durch den Mikrokontext bedingt wird. Diese Dissertation beschäftigt sich mit dem Verständnis und der Modellierung der Interaktion von Individum und lokaler Umwelt. Als kumulative Dissertation besteht sie aus vier Aufsätzen, die das Thema aus verschiedenen Blickwinken beleuchten.

Der erste Abschnitt betrachtet das Thema aus einer philosophisch-begrifflichen Perspektive. Konkret behandelt er die Frage nach dem ontologischen Status von ebenenübergreifenden (Kollektiv und Individuum verbindenden) Hypothesen. Vor diesem Hintergrund werden Vorschläge für die Forschungspraxis hergeleitet. Der zweite Abschnitt diskutiert verschiedene Inferenzmethoden im Rahmen der Anwendung der bereits gemachten Vorschläge. Behandelte Methoden sind Multiagentenmodelle, regelungstechnische Modelle und probabilistische graphische Modelle, weiterhin wird ein Fallbeispiel diskutiert. Der dritte Abschnitt behandelt ein Multiagentenmodell sozialen Einflusses, welches auf kognitionspsychologischen An-nahmen beruht. Ein wichtiges Ergebnis ist die Abhängigkeit des kollektiven Outcomes von der „Hierarchiegläubigkeit“ der Agenten. Der vierte und letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Messung von sozialem Einfluß mit IRT-Methoden und schlägt ein entsprechendes Meßinstrument vor. Theoretische Grundlage ist hierbei eine MehrprozessTheorie sozialen Einflusses.