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Universitätsgeschichte: Schwerpunkt 20. Jahrhundert - Ein Recht auf Bildung - auch für Frauen : Seit einem Jahrhundert: Frauen an der Universität Gießen

Klein, Dagmar


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Die Universität Gießen feiert in diesem Jahr ihren 400. Geburtstag. Frauen hatten allerdings an der Universität fast 300 Jahre lang nichts zu suchen. Im Jubiläumsjahr 2007 sind insgesamt über 21.800 Studierende an der Justus- Liebig-Universität immatrikuliert, davon 14.130 Frauen. Das bedeutet, dass heute fast zwei Drittel der Studierenden Frauen sind – eine erstaunliche Zahl, wenn man bedenkt, dass in Deutschland ganz allgemein Frauen erst spät ein reguläres Studium an einer Universität aufnehmen durften. In Gießen erlangte zwar mit Charlotte von Siebold die erste Frau bereits im Jahr 1817 einen Doktortitel im Fach Medizin – doch dies nur mit einer Ausnahmegenehmigung. Und die erste planmäßige außerordentliche Professorin für Klassische Archäologie an der Universität Gießen, Margarete Bieber, wurde zwar im Jahr 1931 ernannt, wegen ihrer jüdischen Abstammung wurde sie aber bereits im Juli 1933 wieder entlassen. Die Professuren an der Justus-Liebig-Universität sind heute insgesamt nur zu etwa 15 Prozent mit Frauen besetzt.


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-52692
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5269/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Geschichte
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 24 (2007) Nr. 2 ; S. 30-38
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 14.01.2008
Kurzfassung auf Deutsch:
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