Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Aspekte zur Geschichte populärer Musik : vom 6. bis 8. November 1992 in Leipzig

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Rösing, Helmut
Arbeitskreis Studium Populärer Musik


Originalveröffentlichung: (1992) Baden-Baden: CODA-Verlag


Christian Kaden: "Jünger der Empfindsamkeit" Populäre Musik in der Tradition der Gefühlskultur des 18. Jahrhunderts.
Hansgeorg Mühe: Zur Geschichte der Popularmusik in der DDR - Eine kritische Bestandsaufnahme.
Artur Simon: Traditionelle Wurzeln und moderne Entwicklungen in populärer Musik Afrikas.
Alfons Dauer: "Don´t call my music Jazz!"
Ekkehard Jost: Kollektivimprovisationen am Rande des Abgrunds.Tendenzen der Jazzszene Anfang der neunziger Jahre.


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-51617
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5161/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Musikwissenschaft / Musikpädagogik
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Buch (Monographie)
Zeitschrift, Serie: Beiträge zur Popularmusikforschung ; 11
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1992
Publikationsdatum: 07.01.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Mit Nummer 11 präsentieren sich die "Beiträge zur
Popularmusikforschung" in neuem Gewand. Endlich ist es uns
nach mehreren vergeblichen Anläufen gelungen, die Beiträge
vom Stigma der "Grauen Literatur" zu befreien, Das hat für einen
Verein von der Größenordnung des ASPM keine geringe
Anstrengung bedeutet, und ohne großzügiges Entgegenkommen
von CODA Musikservice Baden-Baden wäre unserem
Bemühen wohl kaum Erfolg beschieden gewesen,
Wir hoffen, daß die "Beiträge zur Popularmusikforschung" jetzt
die Resonanz und Verbreitung finden, die ihnen im Kontext der
etablierten musikwissenschafflichen Periodika eigentlich schon
längst hätte zuteil werden müssen. Denn jene Musikrichtungen,
die nicht zur "großen Kunstmusik" zählen - also Pop, Rock, Jazz
und volkstümliche Musik - bestimmen unser Musikleben weit
mehr, als das so manchem lieb sein mag, und sie lassen sich
keineswegs tendenziös einengend oder abschätzig mit Begriffen
wie Trivialmusik, Unterhaltungsmusik, Gebrauchsmusik oder gar
Kommerzrnusik abtun.
Wie sehr die aktuellen musikalischen Erscheinungsformen auf
weit zurückgreifenden Traditionslinien aufbauen und somit eine
facettenreiche historische Dimension aufweisen, war zentrales
Thema der Leipziger Tagung unter dem Motto "Aspekte zur
Geschichte populärer Musik". Für das vom Vorstand des ASPM
(Bernd Hoffmann, Winfried Pape, Helmut Rösing) entwickelte
und verantwortete Tagungskonzept bedeutete es einen Glücksfall,
daß sich die Friedrich-Ebert-Stiftung für dieses Thema
begeistern ließ und für den Gedanken, die Jahrestagung 1992 an
einem Tagungsort in den neuen Bundesländern durchzuführen.
Ohne die äußerst großzügige finanzielle und organisatorische
Unterstützung seitens des Büros Leipzig der Friedrich-Ebert-Stiftung
hätten wir auf Leipzig als Tagungsort verzichten müssen.
Die in dem vorliegenden Heft abgedruckten Referate behandeln
Fragen der Genese bestimmter "popular-musikalischer" Stile und
ihrer Bewertungsnormen, darüber hinaus die aktuelle Situation
verschiedener musikalischer Erscheinungs-formen wie Ethnopop
und Jazz. Außerdem wird - und das ist natürlich auch als Reverenz
gegenüber dem Tagungsort zu verstehen - ein knapper Überblick
über die Geschichte der Popularmusik in der ehemaligen DDR
gegeben: Ein Stück Musikgeschichte, das der weiteren
Aufarbeitung allerdings noch bedarf.
Die Tagungsbeiträge zur volkstümlichen Musik und zur Bedeutung
von Technik und neuen Medien in den populären
Musikrichtungen bis hin zum Techno-Pop werden In Kürze im
nächsten Heft der "Beiträge zur Popularmusikforschung"
erscheinen.
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