Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Rock, Pop, Jazz: Vom Amateur zum Profi : Referate und Diskussionen der Tagung des Arbeitskreises Studium Populärer Musik, veranstaltet vom 12. bis 15. November 1987 in Hamburg anläßlich der Musikmesse Musica

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Rösing, Helmut
Arbeitskreis Studium Populärer Musik


Originalveröffentlichung: (1987) Hamburg : CODA-Verlag


Ekkehard Jost: Zur ökonomischen Situation von Jazzmusikern - über das Free Lancing.
Tato Gomez: Rock- und Popmusiker zwischen Traum und Realität.
(Roundtable): Musiker und Manager im Gespräch.
Heinrich Eberhardt: Vom Unterhaltungsmusiker zum Popmusiker - Eine Bestandsaufnahme.
Bernd Hoffmann: Jazz im Radio der frühen Jahre.
Helmut Rösing: Rock/Pop/Jazz: Versuch einer Phänomenologie.
(Roundtable): Die Szene: Statements und Anmerkungen zu einem umstrittenen Begriff.
Bernd Enders / Christoph Rocholl: Instrumentalmusik im Zeichen der Elektronik.
Thomas Kukuck: Neue Studiotechnologien.
Ulrich Rützel: Computerakustische Musik im Record-Business - Gedankensplitter, Stichworte, Assoziationen eines Musikproduzenten.
(Roundtable): Ist das Musikmachen in den popularmusikalischen Bereichen lehrbar - und wenn ja, wie?
Volkmar Kramarz: "The lonesome road": Rockmusiker-Nachwuchs in der BRD. Gelassen in die Zukunft oder alleingelassen für die Zukunft?
(Roundtable): Rock-/Pop-/Jazzmusiker und Liedermacher auf der Suche nach einem neuen Selbstbewußtsein.


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-51579
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5157/

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Musikwissenschaft / Musikpädagogik
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Buch (Monographie)
Zeitschrift, Serie: Beiträge zur Popularmusikforschung ; 03/04
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1987
Publikationsdatum: 07.01.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Die Jahrestagung 1987 im Rahmen der Hamburger Musikmesse "Musica" stellte
unseren relativ jungen Arbeitskreis auf den Prüfstand. Galt es doch nicht
nur, sich auf dem Hamburger Messegelände mit einem ASPM-Messestand den
professionellen Ausstellern gegenüber zu behaupten, sondern auch, neben
den vielen parallel laufenden Tagungsangeboten zur "Musica" im Hamburger
Congress Centrum ein eigenes ASPM-spezifisches Profil zu entwickeln.
Mit einem abwechslungsreichen Programm, in dessen Mittelpunkt die Belange
derer standen, die in der Rock-, Pop- und Jazzszene Musik machen, scheint
uns das gelungen zu sein. Hermann Rauhe, Vorstandsmitglied von ASPM und
Mitinitiator der "Musica"-Messe, fallt das Ergebnis folgendermaßen zusammen:
Ober das evident Gemeinsame hinaus, das ASPM und "Musica" durch die
gleichermaßen an Praxisnähe und Jnterdisziplinarit.ät ausaeric.htete
Konzeption und Aufgabenstellung miteinander verbindet, war diese inhaltliche,
räumliche und zeitliche Nähe zugleich Ausdruck eines
neuen, gewandelten kulturellen Bewußtseins, in dem das Gemeinsahne
einen deutlich höheren Stellenwert als das Trennende besitzt. Die
Uhrsetzung dieser Erkenntnis in eine funktionierende, thematisch
ausgewogene, interdisziplinäre Veranstaltungskonzeption war für ASPM
und "Musica" gleichermaßen erfolgreich. "Musica" 19117 hat als internationaler
Treffpunkt für Musikinteressierte alle Erwartungen übertroffen:
27.000 Personen besuchten die Gesamtveranstaltung mit Konzerten,
Kongressen, Symposien und Musikmesse (Motto: "Musik zum Anfassen
" ), 1.800 von ihnen nahmen an den Kongressen und Symposien teil,
auf denen mehr als 300 Experten aus 16 Nationen und allen Bereichen
der Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien referierten und diskutierten.
So zeigte sich auf der "Musica" sehr deutlich, daß Musik - die
beliebteste Freizeitbeschäftigung Jugendlicher und Erwachsener - zu
einem notwendigen, ja unverzichtbaren Teil unseres Lebens geworden
ist.
Die jetzt hier vorgelegte Dokumentation der ASPM-Tagung kann von der lebendigen,
durch stimulierenden Gedankenaustausch gekennzeichneten Atmosphäre
natürlich nur einen vagen Eindruck vermitteln. Besonders die Roundtable-
Gespräche verlieren inder Schriftform viel von ihrer situationsbezogenen
Spontaneität. Wir hoffen aber, daß selbst in den teilweise stark gerafften
Zusammenfassungen noch etwas von dem zündenden Potential steckt, daß Ansporn
und Anstoß zu weiteren Tagungen und Symposien gibt.
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