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Schwerpunkt „50 Jahre Ernährungswissenschaft" - Die Milch macht´s?

Kunz, Clemens


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Ernährungswissenschaft
Fachgebiet: Haushalts- und Ernährungswissenschaften - Ökotrophologie
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 24 (2007) Nr. 1 ; S. 54-58
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 10.07.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Die Zunahme von ernährungsabhängigen Krankheiten ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem, so
dass der gesundheitspolitisch wichtigen Frage nach einer möglichst frühzeitigen Krankheitsprävention über Ernährungsmaßnahmen
immer mehr Bedeutung zukommt. Einige Erkrankungen treten zwar erst im Erwachsenenalter
auf, die metabolische Programmierung hierzu scheint jedoch bereits in der fetalen und/oder frühen
postnatalen Phase statt zu finden. Dies betrifft Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Lungenerkrankungen,
deren Entwicklung im frühen Kindesalter im Sinne einer Prävention möglicherweise über die
Ernährung beeinflusst werden könnte. Diese Überlegungen sind ein Grund, warum man nach wirksamen Lebensmittelinhaltsstoffen
sucht, die in der Lage sind, Krankheitsprozesse in ihrer Entstehung zu vermeiden oder
zu verzögern. Da die Ernährung mit Muttermilch für das reife Neugeborene als der Goldstandard gilt, d.h. in der
Regel wesentlich zu optimalem Wachstum und zur gesunden Entwicklung des Säuglings beiträgt, liegt das Interesse
der Forschung seit Jahrzehnten darin, solche Inhaltsstoffe in der Milch zu identifizieren, von denen diese
positiven Funktionen ausgehen. Gleichzeitig ist man bestrebt, die Milch verschiedener Tierspezies als Grundlage
für die Herstellung von Säuglingsmilchnahrung zu nutzen und möglichst durch die Annäherung an die Zusammensetzung
der Frauenmilch zu verbessern.