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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-45124
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2007/4512/


Placebokontrollierter Vergleich der spinalen Applikation von Morphin und Morphin-Clonidin im Hinblick auf die Analgesiequalität und hormonelle Stressantwort bei koronarchirurgischen Patienten

Kayß, Andreas


Originalveröffentlichung: (2007) Giessen : VVB Laufersweiler 2007
pdf-Format: Dokument 1.pdf (1.150 KB)

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg an der Fulda , Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Abt. für Anästhesie und Intensivmedizin
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 978-3-8359-5121-1
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.01.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 26.03.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Als eine der Ersten führten die Arbeitsgruppen von Anand und Mangano den klinischen Nachweis der Kausalität zwischen perioperativer Stressreaktion und Mortalität, sowie der Möglichkeit der Protektion vor einem der Hauptrisikofaktoren der postoperativen Morbidität, i.e. der myokardialen Ischämie, durch eine intensivierte Analgesie, im Sinne einer Stressabschirmung. Seitdem ist die Modulation der postoperativen Stressantwort in den Focus anästhesiologischer Bemühungen um die bestmögliche perioperative Versorgung des Patienten gerückt.

Ein hervorragendes Ziel und Qualitätskriterium einer guten Schmerztherapie ist folgerichtig neben der suffizienten Schmerzreduktion auch die Eindämmung der überschießenden, körpereigenen Reaktion (Sympathikotonus, Inflammation) auf das operative Trauma.

Die vorliegende Studie vergleicht bei insgesamt 48 koronarchirurgischen Patienten drei verschiedene Schmerztherapieschemata im Hinblick auf ihren analgetischen Wirkungsgrad und ihre Fähigkeit zur Unterdrückung der hormonellen Stressreaktion. Untersucht wurden die Morphin-Spinalanalgesie, die kombinierte Morphin-Clonidin-Spinalanalgesie, sowie die Patienten-kontrollierte-intravenöse-Analgesie unter Verwendung des Opioides Piritramid.
Kurzfassung auf Englisch: The first to prove the connection between perioperative stress reaction and mortality and the possible protection against one of the main risk factors of postoperative morbidity, i.e. myocardial ischemia, by providing intense analgesia to prevent stress, were Mangano et al. and Anand et al.. Since then, the modulation of postoperative stress reaction has come into focus as a major goal in anesthesiological practice.

In addition to sufficient pain reduction, the primary concern and criterion of quality of good pain therapy is the attenuation of an excessive inflammatory, sympathicotonic reaction of the body due to surgical trauma.

In this study we compare three different pain therapy schemes applied to 48 CABG patients with regard to their ability to provide sufficient pain relief and to mitigate the hormonal stress reaction: a spinal analgesia with morphine, a combination of intrathecal morphine and clonidine and a patient controlled intravenous analgesia using the opioid piritramide.