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Von der Versorgungsforschung zur Integrierten Versorgung : Am Beispiel der Multiplen Sklerose

Anders, Dirk ; Oschmann, Patrick


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 23 (2006) Nr. 1/2 ; S. 68-75
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 09.01.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz wurden Anfang 2004 neue vertragliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit
zwischen verschiedenen Leistungsanbietern eröffnet. Für die Behandlung von Patienten, die an Multipler
Sklerose leiden, ist dies eine neue Chance, Diagnostik und Therapie zusammen zu führen und die weithin
beklagte anonyme "Fünf-Minuten-Medizin" durch individuelle und spezialisierte Behandlungskonzepte abzulösen.
Im Rahmen einer Kooperation mit niedergelassenen Neurologen wurde die bestehende Versorgungssituation
im Hinblick auf medizinische Leistungen und Ressourcenverbrauch im Einzugsgebiet der Neurologischen Klinik
des Universitätsklinikums Gießen und Marburg GmbH am Standort Gießen untersucht. Auf der Basis der eigenen
wissenschaftlichen und klinischen Erfahrung wurde entsprechend der Behandlungsleitlinien der Fachgesellschaften
ein Kopfpauschalen-Modell der "Integrierten Versorgung" mit Budgetverantwortung am Klinikum
entwickelt. Daraufhin konnte gemeinsam mit der Barmer Ersatzkasse in Hessen ein Vertrag zur "Integrierten Versorgung"
nach § 140a-d SGB V geschlossen werden. Seit November 2005 haben sich bereits über 140 Patienten
eingeschrieben und parallel dazu wurden Kooperationen mit über 50 niedergelassenen Fachärzten verschiedener
Disziplinen sowie zwei Reha-Kliniken in Hessen vereinbart.