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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-30100
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3010/


Die Schlüsselrolle des Wasserstoffs im Reaktionsverhalten einer oxidischen Katalysatoroberfläche am Beispiel von RuO2(110)

Knapp, Marcus


Originalveröffentlichung: (2006) J. Am. Chem. Soc., 127 (2005), 3236-3237
pdf-Format: Dokument 1.pdf (8.655 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Rutheniumdioxid , Katalyse , Oberflächenreaktionen , Deaktivierung
Freie Schlagwörter (Englisch): Rutheniumdioxide , catalysis , surface reactions , deactivation
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Physikalisch-Chemisches Institut
Fachgebiet: Chemie
DDC-Sachgruppe: Chemie
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.07.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 13.07.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Die Deaktivierung der katalytisch aktiven RuO2(110)-Oberfläche wurde unter UHV-Bedingungen mit LEED, TDS, STM und XPS untersucht. Zwei neue Mechanismen konnten gefunden werden: Eine strukturelle (irreversible) Deaktivierung, die bei Präparationstemperaturen oberhalb 700 K auftritt, und die reversible Deaktivierung durch Wassersstoff bei Raumtemperatur. Dabei lässt sich der Wasserstoff durch ein Sauerstoffangebot bei 400 K von der Oberfläche wieder in Form von Wasser entfernen (Wasserstofftransferreaktion).

Darauf aufbauend wurde die Wechselwirkung von Methanol mit der RuO2(110)-Oberfläche untersucht. Es wurde die Adsorptionsgeometrie mit LEED aufgeklärt. Die Dissoziation des Methanols bezüglich der OH-Bindung verläuft bedeckungsabhängig. Bei niedrigen Methanoldosen wird Formaldehyd gebildet, welches bei 410 K von der Oberfläche desorbiert.