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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-29554
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/2955/


Untersuchungen zur puerperalen Entwicklung von Schafen nach Schwergeburt unter besonderer Berücksichtigung zweier unterschiedlicher Operationsverfahren der Sectio caesarea

Scholz, Martin


Originalveröffentlichung: (2006) Giessen : VVB Laufersweiler 2006
pdf-Format: Dokument 1.pdf (2.295 KB)

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit tierärztlicher Ambulanz
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Zeitschrift, Serie: Edition scientifique
ISBN / ISSN: 3-8359-5048-7
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.06.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 03.07.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Die obstetrische Situation beim Schaf zeichnet sich durch eine im Vergleich zu anderen Haussäugetieren hohe Inzidenz an Schwergeburten aus. Diese ist häufig in einer mangelhaften Öffnung der Zervix begründet, die nicht konservativ behoben werden kann. Daher spielt der Kaiserschnitt als geburtshilfliche Operation eine herausragende Rolle. Durch fehlendes Wissen über Prognose, weitere Fertilität und nicht zuletzt die Frage der ökonomischen Rentabilität ist die Besitzerakzeptanz für die Durchführung einer Sectio caesarea jedoch relativ gering.

Ziel der vorliegenden Studie war es daher, zwei verschiedene Operationsmethoden der Sectio caesarea beim Schaf hinsichtlich des puerperalen Verlaufs der betroffenen Tiere miteinander zu vergleichen und die Ergebnisse im Verhältnis zu der Entwicklung nach konservativ durchgeführter Geburtshilfe darzustellen, um die Durchführung des Kaiserschnittes zu optimieren. Desweiteren wurde die Fertilität der Mutterschafe nach einem Kaiserschnitt untersucht.
Kurzfassung auf Englisch: Compared with other domestic mammalians, the obstetrical situation in ewes has a very high incidence of dystocia. The most common cause of dystocia is the failure of the Zervix to dilate (ringwomb), a condition which cannot be corrected manually. Therefore the caesarean section plays a major role in obstetrical surgery. However, knowledge regarding prognosis, further fertility post surgery and the economical rentability is lacking and therefore the owners’ acceptance for this surgery is very low.

The aim of this study was to observe the puerperal development of ewes following two different methods of caesarean surgery and to compare the data to data obtained after assisted parturition in order to optimize the method of caesarean section. In addition the fertility rate post surgery was analyzed.