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Ambivalenzen der Vergangenheitsdeutung : Deutsche Reden über Faschismus und "Drittes Reich" am Ende des 20. Jahrhunderts

Different views of the past : political speeches on German fascism

Hoffmann, Michael


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Vergangenheitsbewältigung , Nationalsozialismus , Faschismus , Politische Rede , Kollektives Gedächtnis
Freie Schlagwörter (Englisch): fascism , political speech , Germany , textanalysis
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Politikwissenschaft
Fachgebiet: Politikwissenschaft
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.01.2003
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 20.06.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit untersucht ausgewählte (Gedenk-)Reden, die sich mit der faschistischen Vergangenheit der Deutschen auseinandersetzen. Die Vorträge werden dabei als integrale Texte einer hermeneutisch-ideologiekritischen Analyse unterzogen. Darunter befinden sich sowohl prominente Texte wie die Weizsäcker-Rede 1985, die Jenninger-Rede und die Paulskirchen-Rede Martin Walsers, als auch weniger beachtete wie solche von Günter Grass oder Helmut Gollwitzer. Ein größerer Teil ist der Auseinandersetzung mit vier Beiträgen Klaus v. Dohnanyis gewidmet. Auf diese Weise wird ein Bogen gespannt, der Rückschlüsse auf einen bedenklichen geschichtspolitischen Stimmungswechsel im Laufe der 1990er Jahre ermöglicht. Eingerahmt werden die Einzelanalysen von Überlegungen zur geschichtspolitischen Funktion öffentlicher Reden und ihrer Signifikanz für die öffentliche Debatte als Ganzes.
Kurzfassung auf Englisch: The thesis examines selected speeches which are, in their different ways,
concerned with German Fascism. The selected texts are
treated as integral units and analysed hermeneutically and from an
ideologically critical perspective. Among them are such prominent texts as
the famous von Weizsäcker speech in 1985, the speech of the former
Bundestagspräsident Jenninger and Martin Walser's speech in the
Frankfurt Paulskirche as well as those of Günter Grass and Helmut Gollwitzer which which have received less public attention. A larger section is dedicated to four contributions in which Klaus von Dohnanyi expounds his view of German history. Through these various associations conclusions are drawn regarding a precarious historical-political trend in the course of the 1990's. The single analyses are framed by general considerations about the
historical-political function of public speeches and their significance
in public debate as a whole.