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URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/2771/


Quantitative histomorphometrische Analysen der Osteotomiezone nach Applikation eines neuen resorbierbaren und degradierbaren Knochenklebers : Ergebnisse einer tierexperimentellen Untersuchung

Claßen, Tim Ralf


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Chirurgie, Anästhesiologie und Urologie, Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.02.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 03.04.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser tierexperimentellen Arbeit war der direkte Vergleich zweier Varianten eines neuentwickelten resorbierbaren und degradierbaren Knochenklebers in einem standardisierten Osteotomiemodell am Kaninchen. Durch knochen-histomorphometrische Analysen sollten die Unterschiede der Frakturheilung zwischen den beiden Knochenklebervarianten und zwischen verschiedenen Abschnitten innerhalb des Osteotomiespaltes herausgearbeitet werden.

Die beiden Knochenklebervarianten bestehen als Grundlage aus einer Ethylenglykol-oligolactid-dimethacrylat (ELAMA)-Verbindung, die als Comonomere in der Klebervariante 1 4% Methylmetacrylat (MMA) und in der Klebervariante 2 5% Hydroxyethylmethacrylat-oligolactid (HEMALA) enthalten. Sie polymerisieren zu hochverzweigten, hydrolysierbaren Netzwerken. Bei jedem Tier wurde eine monokondyläre laterale Femurosteotomie durchgeführt und die laterale Femurkondyle mit oder ohne Knochenkleber refixiert. Insgesamt wurden 22 Tiere untersucht und in 3 Gruppen (Kontrolle, Knochenklebervariante 1+2) eingeteilt. Die Gruppen wurden nach 21 und 42 Tagen nachbeobachtet. Die histomorphometrische Auswertung erfolgte mit dem computerunterstützten Bildanalysesystem KS® (Firma Carl Zeiss, Jena, Deutschland). Als histomorphometrische Parameter wurden TBV, S*v, S/V, MTPT, MTPD, MTPS und Marrow Space Star Volume bestimmt.
Weiterhin zeigte sich eine vermehrte Osteogenese in gelenknahen und in ventralen Abschnitten der Femurkondyle.