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Wer erhält das Sorgerecht?

Lipp, Martin


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für deutsche Rechtsgeschichte, Neuere Privatrechtsgeschichte und Bürgerliches Recht
Fachgebiet: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 22 (2005) Nr. 1/2 ; S. 78-83
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 06.12.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Leben die Eltern bei der Geburt eines nichtehelichen Kindes mit diesem in Familiengemeinschaft,
so sollte ihnen kraft Gesetzes das Sorgerecht gemeinschaftlich zustehen. Steht bei der
Geburt des Kindes die elterliche Sorge allein der Mutter zu, ist eine familiengerichtliche Übertragung
des Sorgerechts auf den Vater auf dessen Antrag hin zu ermöglichen, wenn die Mutter
dem zustimmt oder die Übertragung dem Wohle des Kindes am besten entspricht. Weiterhin
sollte auf Antrag eines Elternteils eine familiengerichtliche Begründung gemeinschaftlicher
Sorge möglich sein, wenn dies dem Wohle des Kindes am besten entspricht – etwa dann,
wenn die Eltern nach der Geburt des Kindes eine Familiengemeinschaft mit diesem bilden. Dies
forderte der Autor bei einer Expertenanhörung, zu der die Arbeitsgruppe Rechtspolitik der SPDBundestagsfraktion
im Januar nach Berlin eingeladen hatte.