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Die Bestimmungsgründe der Agrarförderung in Industrieländern und Schwellenländern

Harsche, Johannes


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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-24695
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2005/2469/

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Politische Ökonomie , Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) , Agrarprotektion , Producer Support Estimate (PSE)
Freie Schlagwörter (Englisch): Common Agricultural Policy , Agricultural Protection, Political Economics , Protection Measures , Producer Support Estimate
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Agrarpolitik und Marktforschung, Professur für Marktlehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft
Fachgebiet: Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: Agrarökonomische Diskussionsbeiträge ; 78
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 08.11.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Das wesentliche Ziel der hier vorgestellten Untersuchung ist eine theoretische und empirische Erklärung des Niveaus der Agrarförderung in Industrieländern und Schwellenländern. Dies erfolgt zum Ersten mittels eines theoretischen Zwei-Sektoren-Politikmodells, das den Einfluss unterschiedlicher Interessengruppen auf das Entscheidungsverhalten der Agrarpolitiker aufzeigt. Zum Zweiten werden anhand empirischer Regressionsmodelle maßgebliche Determinanten für den Umfang der Agrarprotektion innerhalb unterschiedlicher Länder aufgezeigt. Dies geschieht anhand von Länder-Querschnittsmodellen, die auf Daten aus ausgewählten OECD-Staaten basieren. Aus den Regressionsergebnissen wird deutlich, dass zahlreiche agrarökonomische bzw. gesamtwirtschaftliche Variablen einen erheblichen Einfluss auf die Agrarpolitik ausüben. Anzuführen sind hier beispielsweise der Anteil der Landwirtschaft an den Erwerbstätigen, der Verstädterungsgrad oder die Außenhandelsstruktur eins Landes.
Kurzfassung auf Englisch: The main topic of the paper is a theoretical and an empirical explanation of the level of agricultural protection in industrialized countries and middle-income countries. Concerning this, a theoretical two-sector policy model is explained which illustrates the influence from different lobby groups on decision-making of politicians. Additionally, empirical regression models are presented in order to identify political and economic determinants of the level of agricultural protection in a country. These models are based on a cross-section of several OECD countries. Apparently, several exogenous variables have an impact on the amount of support transfers to the agricultural sector, such as the structure of exports and imports, the level of urbanisation and the proportion of agricultural employees in the total number of employees.
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