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Preismechanismus, Institutionen und Armut in Entwicklungsländern

Hemmer, Hans-Rimbert


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für Volkswirtschaftslehre und Entwicklungsländerforschung
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft (VWL)
Dokumentart: ResearchPaper (Forschungsbericht, Arbeitspapier)
Zeitschrift, Serie: Entwicklungsökonomische Diskussionsbeiträge (Erscheinen eingestellt) ; 19 / 1996
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum: 23.08.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Die Massenarmut in den Entwicklungsländern stellt ein großes Problem, ihre Beseitigung
bzw. Minderung entsprechend ein wichtiges entwicklungspolitisches Ziel dar. Als arm gelten
nach BMZ-Definition jene Menschen, die 'nicht über das Minimum an monetärem und nichtmonetärem
Einkommen verfügen, welches zur Deckung ihres Nahrungsmittelbedarfs und zur
Befriedigung der übrigen Grundbedürfnisse erforderlich ist'.1 Zu den Grundbedürfnissen gehören
nach der Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO)2

a) bestimmte Mindesterfordernisse einer Familie in bezug auf den privaten Verbrauch:
Ausreichende Ernährung, Wohnung und Bekleidung, ferner bestimmte Haushaltsgeräte
und Möbel;

b) lebenswichtige Dienstleistungen der Gemeinschaft für die Gemeinschaft: Schaffung von
Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Versorgung mit gesundem Trinkwasser, sanitäre
Anlagen, Bereitstellung öffentlicher Verkehrsmittel.