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Verteilungseffekte im Klimaschutz-Prozeß

Schmidt, Holger


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für Volkswirtschaftslehre und Entwicklungsländerforschung
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft (VWL)
Dokumentart: ResearchPaper (Forschungsbericht, Arbeitspapier)
Zeitschrift, Serie: Entwicklungsökonomische Diskussionsbeiträge (Erscheinen eingestellt) ; 18 / 1995
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 23.08.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Das von nahezu allen Ländern der Erde (bei der UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro)
akzeptierte Ziel des Klimaschutz-Prozesses lautet, ' ... die Stabilisierung der Treibhausgas-
Konzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu erreichen, auf dem eine gefährliche
anthropogene Störung des Klimasystems verhindert wird. Ein solches Niveau sollte
innerhalb eines Zeitraumes erreicht werden, der ausreicht, damit sich die Ökosysteme auf
natürliche Weise an die Klimaänderungen anpassen können, die Nahrungsmittelerzeugung
nicht bedroht wird und die wirtschaftliche Entwicklung auf nachhaltige Weise fortgeführt
werden kann.' (Art. 2 des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen
[Klimarahmenkonvention])1. Seit der Akzeptanz dieses Zieles sind mehr als
drei Jahre vergangen, doch im Klimaschutz sind seitdem keine wesentlichen Fortschritte
erzielt worden. Trotz überwiegend positiver Absichtserklärungen der beteiligten Länder
blieb die 1. Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Klimarahmenkonvention in Berlin im
Frühjahr 1995 ohne greifbares Ergebnis. Im Gegenteil drängte sich der Eindruck auf,
inzwischen gehe vielen Ländern das in Rio de Janeiro ausgehandelte Klimaschutz-Ziel zu
weit.