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Endogene Wachstumstheorien und ihre Implikationen für Entwicklungsländer

Wilhelm, Rainer


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für Volkswirtschaftslehre und Entwicklungsländerforschung
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft (VWL)
Dokumentart: ResearchPaper (Forschungsbericht, Arbeitspapier)
Zeitschrift, Serie: Entwicklungsökonomische Diskussionsbeiträge (Erscheinen eingestellt) ; 20 / 1996
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum: 23.08.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Bis zum Ende der achtziger Jahre dominierte in der Wachstumstheorie das neoklassische Paradigma,
das auf Tinbergen (1942) zurückgeht und vor allem von Solow (1956) weiterentwickelt
wurde. Nachdem dieser Ansatz in seiner Entwicklung zu einem gewissen Abschluß
gekommen war, wurde die Wachstumstheorie etwa seit Mitte der achtziger Jahre als Forschungsgebiet
wiederentdeckt. Dafür können zwei Gründe angeführt werden: Zum einen war
es zwischenzeitlich zu einem beachtlichen wissenschaftlichen Fortschritt auf dem Gebiet mikroökonomischer
(insbesondere industrieökonomischer) Theorien von Innovationsprozessen
gekommen; zum anderen waren die Aussagen der traditionellen Theorie mit den (nunmehr
umfangreicheren) empirischen Beobachtungen nicht mehr zu vereinbaren.
In bezug auf Entwicklungsländer sind die neueren Ansätze vor allem deshalb interessant, weil
sie nicht zwingend zu dem (neoklassischen) Ergebnis führen, daß sich die Pro-Kopf-Einkommen
(PKE) im Zeitablauf international angleichen. Insofern können sie einen Beitrag zur
Erklärung von Unterentwicklung leisten. Desweiteren kann man aus diesen Modellen auch
bestimmte wirtschaftspolitische Handlungsanweisungen ableiten bzw. entwicklungspolitische
Strategien stützen.