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Zusammenhang zwischen dem Sexualsteroid Testosteron, Hemisphärenasymmetrie und kognitiven Leistungen

Schubert, Christiane


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Testosteron , Emotion , Persönlichkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): personality , testosterone , spatial
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Semesterarbeit, Studienarbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 12.05.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Inwieweit beeinflusst der aktuelle Testosteronspiegel beim Menschen dessen Lateralisierung und die kognitiven Leistungen? Gibt es außerdem einen Zusammenhang mit Emotionswahrnehmung in Gesichtsausdrücken und Persönlichkeitsmaßen? Verschiedene Forscher kamen bisher zu unterschiedlichen Ergebnissen. In dieser Studie, mit N=73 männlichen und weiblichen Studenten wurden diese Fragestellungen untersucht und die Ergebnisse durch Pearson-Moment-Korrelationen jeweils innerhalb der Geschlechter ermittelt.

Weder bei den männlichen noch weiblichen Probanden zeigte sich in dieser Untersuchung ein signifikanter Zusammenhang zwischen den gemessenen T-Werten und der Leistung in räumlichen Fähigkeiten. Im Bezug auf die Lateralisierung, die anhand der Leistung beim dichotischen Hören gemessen wurde, erkannten Frauen mit hohem T-Level links bedeutend weniger Silben richtig, als Frauen mit niedrigem. Jedoch konnte innerhalb der männlichen Probanden kein bedeutender Zusammenhang gefunden werden. Ebenfalls zeigte sich bei der Emotionswahrnehmung in Gesichtsausdrücken bei beiden Geschlechtern keine signifikante Beziehung.

Im Hinblick auf die Beziehung zwischen Testosteronlevel und Persönlichkeit wurden einige interessante Zusammenhänge gefunden. Innerhalb der männlichen Probanden zeigte sich, dass hohe Testosteronwerte mit niedrigen Werten in Extraversion, Wellbeing, Social Potency, Beinflussbarkeit verbunden waren. Außerdem gehen hohe T-Werte mit hohem Sensation Seeking – Experience Seeking (ES) einher.