Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Extern segmentierte Laddering-Daten - Wann sind Segmentvergleiche zulässig und wann Unterschiede zwischen Segmenten signifikant? : ein Vorschlag für einen Homogenitätstest

Böcker, Andreas ; Hartl, Jochen ; Kliebisch, Christoph ; Engelken, Julia


Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (1.455 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-21153
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2005/2115/

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us


Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Agrarpolitik und Marktforschung, Professur für Marktlehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft
Fachgebiet: Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement fachübergreifend
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: Agrarökonomische Diskussionsbeiträge ; 75
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 22.04.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Erfolgreiche Werbung braucht einen gelungenen Werte-Transfer. Aufgabe der Marktforschung ist es, das dazu erforderliche Wissen über die Wertvorstellungen der Zielgruppen bereit zu stellen. Keine leichte Aufgabe. Zum einen sind moderne Gesellschaften einem mal abrupten, mal sanften, aber beständigen Wertewandel unterworfen. ZIEMS’ Blick auf die gegenwärtige Konsumkrise (ZIEMS 2004) als Ausdruck eines Leitbildwandels zeigt dies sehr anschaulich. Zum anderen muss die Marktforschung valide messen, wie Werthaltungen von dem beworbenen Produkt berührt wer-den. Auf diesem Gebiet hat sich in der nordamerikanischen Marketingforschung der „Means-End-Chain“-Ansatz (MEC) etabliert (YOUNG & FEIGIN 1975; GUTMAN 1982; OLSON & REYNOLDS 1983), der nun auch in Deutschland und Europa zunehmend Fuß fasst. Die in der kognitiven Psychologie verankerte MEC-Theorie liefert zusammen mit der qualitativen semi-strukturierten Laddering-Interviewtechnik einen Ansatz zur Aufdeckung von subjektiv bedeutsamen Zusammenhängen zwischen Produktmerkmalen, Nutzen- und Wertvorstellungen. Demnach erfolgt die Repräsentation des konsumrelevanten Wissens im Gedächtnis in Form von hierarchisch angeordneten Strukturen, den Means-End-Chains. Die so illustrierten Wissensstrukturen der Konsumenten lassen sich unmit-telbar für kommunikationsstrategische Zwecke nutzen.
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand