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Der Einfluss des weiblichen Zyklus auf die funktionale Asymmetrie der Gehirnhemisphären

The influence of female cycle on functional cerebral asymmetry

Haas, Tanja


pdf-Format: Dokument 1.pdf (477 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Gonadenhormone , Gehirnhemisphären , Menstruationszyklus , funktionale Asymmetrie , Intelligenzfaktoren
Freie Schlagwörter (Englisch): gonads , hemispheres , menstrual cycle , functional asymmetry , intelligence factors
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Differentielle Psychologie
Fachgebiet: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Semesterarbeit, Studienarbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 03.05.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Studie untersucht den Einfluss von weiblichen Gonadenhormonen auf die Asymmetrie von Gehirnhemisphären. Es wurden insgesamt 51 Frauen untersucht, von denen wurden 28 während ihrer midlutealen Phase und 23 während ihrer Menses getestet. Es wurden verschiedene abgängige Variablen untersucht, die Felder wie räumliches Vorstellungsvermögen, verbale Fähigkeiten, dichotisches Hören mit verbalen Reizen, Feldunabhängigkeit, Gesichterwahrnehmung und Wahrnehmungsgeschwindigkeit und –genauigkeit abdeckten. Die Frauen wurden in zwei Gruppen eingeteilt, den Pille-Frauen und den Non-Pille-Frauen. Es zeigten sich, dass Frauen, die nicht die Pille nahmen, in der midlutealen Phase eine tendenziell bessere Wahrnehmungsgeschwindigkeit hatten als Frauen während der Menses. Ansonsten zeigten sich keine Unterschiede in den kognitiven Leistungen (räumliches Vorstellungsvermögen, verbales Denken und Wortflüssigkeit) oder beim dichotischen Hören oder der Emotionswahrnehmung. Die Variation der weiblichen Geschlechtshormone scheint demnach einen sehr geringen Effekt auf solche Leistungen zu haben.
Kurzfassung auf Englisch: This study analyses the influence of female gonads on the asymmetry of the hemispheres. Alltogether 51 women were examined, 28 of them have been tested in their midluteal phase and 23 during their menses. Different dependent variables like spatial abilities, verbal abilities, dichotic listening with verbal stimuli, field independence, perception of faces and speed and accuracy of perception were analysed. The women were divided into two groups, the 'Pille-Frauen' and the 'Non-Pille-Frauen'. It turned out that women who didn’t ingest the pill, tended to be better in the speed of accuracy during their midluteal phase than women during their menses. No other differences in cognitive abilities, the dichotic listening or perception of faces were found. The variation of female gonads seems to have only a small effect on such abilities.