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Konsequenzen der EU-Erweiterung für den Steuerstandort Deutschland

Spengel, Christoph


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Professur für betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Fachgebiet: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft (VWL)
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 21 (2004) Nr. 1/2 ; S. 42-51
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 20.12.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Die effektive Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften ist in den EU-Beitrittsstaaten deutlich geringer als in
Deutschland. Aus steuerlicher Sicht stellen Lettland, Litauen, Zypern, die Slowakei und Polen die attraktivsten
Standorte dar. Im Durchschnitt aller zehn Beitrittsstaaten beläuft sich die Effektivbelastung von Kapitalgesellschaften
im Jahr 2004 auf 19,7%. Sie unterschreitet damit das Steuerniveau in Deutschland (36%) um etwas mehr als
16 Prozentpunkte. Auch im Vergleich zum Durchschnittswert der EU 15-Mitgliedstaaten, der 29,4% für das Jahr
2001 beträgt, ergibt sich in den Beitrittsstaaten eine signifikant niedrigere effektive Steuerbelastung. Unter Berücksichtung
steuerlicher Investitionsanreize sinkt die effektive Steuerbelastung in den Beitrittsstaaten auf durchschnittlich
14,6% und beläuft sich damit auf nur noch etwa 40% der deutschen Effektivsteuerbelastung.