Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Hinweis zum Urheberrecht

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1931/


Lungenhochdruck, Viagra und der Mount Everest : Spitzenforschung am Giessener Lungenzentrum

Eickelberg, Christiane


pdf-Format: Dokument 1.pdf (360 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinische Klinik V des Zentrums für Innere Medizin
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 21 (2004) Nr. 1/2 ; S. 06-12
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 17.12.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Im gesamten Spektrum der Lungenkrankheiten stellt der Lungenhochdruck,
medizinisch als Pulmonale Hypertonie (PH) bezeichnet, eine besondere Herausforderung
für die Lungenforscher dar. Die bisher bestehenden Therapieansätze
sind oft mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, eine
Heilung ist bislang nicht möglich. In Gießen wird heute eine der weltweit
größten Gruppen von Patienten mit lebensbedrohlich fortgeschrittenen Formen
der Pulmonalen Hypertonie betreut, hier werden nationale und internationale
Studien zu diesem Thema koordiniert. Durch den Zusammenschluss
von mehreren klinischen Abteilungen und zahlreichen fachübergreifenden
Forschungseinrichtungen ist hier ein Lungenzentrum mit internationaler
Ausstrahlung entstanden (University of Giessen Lung Center, UGLC),
deren Forscher bei der Entwicklung mehrerer inhalativer Therapieformen
bereits Pionierarbeit geleistet haben. Nun wurden mit Sildenafil – besser
bekannt unter dem Handelsnamen Viagra® – zunächst im Labor viel versprechende
Ergebnisse erzielt. Um den Lungenhochdruck noch besser zu
verstehen, setzte eine Gruppe von Ärzten unter der Leitung von Prof. Dr.
Dr. Friedrich Grimminger und Dr. Ardeschir Ghofrani ihre experimentellen
Voruntersuchungen auf dem Mount Everest in 5400m Höhe fort: Denn die
Veränderungen der Herz- und Lungenfunktion in dieser extremen Höhe
sind modellhaft für die Krankheitsprozesse bei chronischem Lungenhochdruck.