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Psychosomatik des Klimakteriums : vergleichende Lebenslaufanalysen zur Typenbildung weiblicher Psychosomatik ab Menopause bis Klimakterium

Höfle, Karin


pdf-Format: Dokument 1.pdf (563 KB)

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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Psychosomatische Medizin, Abt. Medizinische Psychologie
Fachgebiet: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.03.2004
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 20.07.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Den Gegenstand dieser Arbeit bilden die Beschwerden während des Klimakteriums. Es wurde untersucht, ob das klimakterische Syndrom allein von hormonell assoziierten psychischen Faktoren abhängig ist, oder ob das Auftreten dieser Beschwerden multifaktorielle bedingt ist.

Im Folgenden wurde geprüft, ob:

1.ein Zusammenhang zwischen Menarche / Menstruation und / oder Schwangerschaft / Geburt und den Beschwerden während der Wechseljahre besteht, und ob

2.sich eine Korrelation zwischen verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen und der subjektiven Einschätzung des Klimakteriums nachweisen liess.

Weiterhin wurde in dieser Arbeit untersucht ob folgende Einflussfaktoren mit dem Auftreten von Wechseljahresbeschwerden korrelieren:

Soziale Faktoren wie:

Beruf (Berufstätige versus Hausfrauen)

Familienstand (Frauen mit und ohne Partner)

Veränderungen der Familienstruktur ect. betrachtet.

Neben diesen sozialen Faktoren werden Einflüsse durch frühere Lebensphasen betrachtet:Menarche, Menstruation, Schwangerschaft, Geburt ect..

Ebenfalls wurde geprüft inwieweit die Beschwerden durch das Auftreten von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen (hier bestimmt durch den NEO - FFI (Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit und Neurotizismus)und den GPI (Attraktivität, Vertrauen, Achtlosigkeit, Abhängigkeit, Kooperation und Wertlosigkeit))abhängig ist.

Wie sich in dieser Arbeit nachweisen liess, ist das Auftreten der Wechseljahresbeschwerden nicht allein von hormonellen Einflüssen abhängig,das Auftreten der Beschwerden kommt vielmehr duch eine multifaktorielle Wechselwirkung zwischen endokrinen, vegetativen, psychodynamischen und psychosozialen Faktoren zustande.