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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-15162
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1516/


Vergleich vier verschiedener Schleifkörper und Darstellung der Zusammenhänge zwischen Präparationsform und Passgenauigkeit von Kronen

Pieper, Mercedes


pdf-Format: Dokument 1.pdf (962 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Schleifkörper , Kronenpräparation , Randspaltbreite , Randschluss
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Medizinisches Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Abt. Zahnärztliche Prothetik
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.04.2004
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 14.06.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Die Wahl des Schleifkörpers zur Erzielung der bestmöglichen Passgenauigkeit der Kronen hängt nach Auswertung der Messergebnisse sowohl von der Wahl des Abformmaterials als auch von der Form des zu beschleifenden Zahnes ab.


Die Untersuchung der vier verschiedenen Schleifkörper hat gezeigt, dass eine signifikante Unterscheidung der einzelnen Präparationsarten aufgrund der Passgenauigkeit der hergestellten Kronen nur im Zusammenhang mit der Abformart möglich war.


Die Anzahl der kleinsten gemessenen Randspalten verteilte sich gleichmäßig auf die vier verschiedenen Schleifkörper, so dass es nicht möglich war, eine Zuordnung zwischen einer bestimmten Form und den besten Ergebnissen herzustellen (Tab.5).


Trotzdem sollte man die Wahl des Schleifkörpers stets differenziert betrachten. Die Auswahl des Diamanten hängt sowohl von der Form des zu beschleifenden Zahnes, als auch von der Wahl der Abformmethode ab.

Die 90° + abgerundete Schleifkörperspitze eignet sich z.B. hervorragend bei der Einphasenabformung eines Molaren.

Wenn man jedoch die Einphasenabformtechnik wählt, um einen Frontzahn abzuformen, sollte man anhand der signifikanten Unterschiede und Messergebnisse eher zu der Standardmarxkorsspitze oder zu dem Schleifkörper mit der 90° Stufe greifen, als zu den abgerundeten Formen.


Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass es durch die Auswahl des Schleifkörpers, einer technischen Anforderung bei der Gestaltung der Präparationsgrenze, möglich ist, Randspalten zwischen Zahn und Krone zu verkleinern und dadurch Einfluss auf die biologischen Anforderungen bei der Gestaltung der Präparationsgrenze, wie z. B. Vermeidung parodontaler Irritationen, auszuüben.




Kurzfassung auf Englisch: After evaluation of the results, the choice of the diamond bur for achieving the optimum accuracy of the metal casting depends on both the impression technique and on the shape of the prepared tooth.


The investigation of the four different diamond burs showed a signigicant distinction of the different kinds of preparation that was only possible in connection with the kind of casting due to the accuracy of the manufactured crowns.


The number of smallest measured marginal gaps is distributed evenly on the four different diamond burs, so that it was not possible to determine an allocation between a certain shape and the best results (Tab. 4).


Nevertheless one should ragard the choice of the diamond burs as always differentiated. The selection of the diamond burs depends both on the form of the prepared tooth and on the choice of the impression technique. The 90° rounded tip is the most suitable for the monophase impression technique of a molar.


However, if one selects the monophase technique in order to cast a front tooth, based on the significant differences and the results of the measurements, one should rather use the standard Marxkors-tip or the tips with the 90° bevel instead of using the rounded tips.


The results of this study show that it is possible with the selection of the burs, a technical requirement of the design of the finish line, to minimize the marginal discrepancy between the tooth and the metal restauration. Thus one is having an influence on the biological requirements of the design of the finish line; e. g. the avoidance of the irritation of the marginal periodontium.