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Das Drei-Schluchten-Projekt am Yangtze : Gießener Forschergruppe untersucht Auswirkungen des weltgrößten Staudammprojektes

King, Lorenz ; Gemmer, Marco ; Metzler, Martin

Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung, Sektion1 : Nutzung natürlicher Ressourcen und Umweltsicherung


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Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachgebiet: Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
DDC-Sachgruppe: Geografie, Reisen
Dokumentart: Aufsatz
Zeitschrift, Serie: Spiegel der Forschung 19 (2002) Nr. 1 ; S. 38-45
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 06.04.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Das Drei-Schluchten-Projekt (DSP, Staudammprojekt Sanxia Gongcheng) am
Yangtze gilt in China als das größte und ehrgeizigste Bauprojekt seit der Errichtung
der Großen Mauer. Im Jahre 1994 begannen die Bauarbeiten zum
Staudamm im Yangtze, und in wenigen Monaten schon wird das Bett des
Stromes durch einen gigantischen Damm für immer geschlossen sein. Viele
Menschen, die heute noch in den zukünftig überfluteten Bereichen leben,
werden in neue Städte hangaufwärts oder in andere Provinzen umgesiedelt
sein. Bis Ende 2003 wird der Stausee auf 135 Meter ü. M. aufgestaut werden.
Nach einer zweiten Bauphase wird dann im Jahr 2009 der maximale
Aufstau auf 175 Meter erfolgen. Die Handhabung der Flächennutzungsänderungen
und die landwirtschaftliche Nachhaltigkeit im direkten Einzugsgebiet
des Reservoirs sind von immenser Bedeutung. Sie werden derzeit in einem interdisziplinären
Projekt am Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
(ZEU) der Justus-Liebig-Universität Gießen untersucht.