Giessener Elektronische Bibliothek

GEB - Giessener Elektronische Bibliothek

Zollkontingenete im Agrarsektor: Wie viel Liberalisierungsfortschritt? : Ergebnisse und Diskussion einer Auswertung der EU-Daten

Mönnich, Christina


Zum Volltext im pdf-Format: Dokument 1.pdf (147 KB)


Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-13654
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1365/

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us


Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
Fachgebiet: Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
DDC-Sachgruppe: Management (BWL)
Dokumentart: ResearchPaper
Zeitschrift, Serie: Discussion papers / Zentrum für Internationale Entwicklungs- und Umweltforschung ; 06
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 08.01.2004
Kurzfassung auf Deutsch: In diesem Beitrag werden erste Ergebnisse einer Untersuchung der Zollkontingente, die im Zuge der Uruguay Runde von der Europäischen Union eingeführt wurden, vorgestellt. Eine systematische Analyse, die die entscheidenden Parameter und Variablen zu beziffern und zu aggregieren versucht, scheint es in der Literatur bisher nicht zu geben. BUREAU und TANGERMANN erklären zwar gut den historischen Hintergrund oder Besonderheiten einzelner Kontingente, aber die statistische Auswertung beschränkt sich auf einige Kennzahlen und vermittelt noch keinen Gesamtüberblick.
Es ist das Ziel dieses Beitrags, diesen Gesamtüberblick zu verschaffen, um die Beurteilung des Liberalisierungsfortschritts auf eine breite statistischen Grundlage zu stellen. Die Höhe der einzelnen In- und Out-of-quota-Zollsätze und der Füllrate der Quoten wurde in Beziehung gesetzt zu den realisierten Umsätzen. Außerdem wurde mit Hilfe von EU-Außenhandelsstatistiken versucht, grob abzuschätzen, ob und wie sehr sich die entsprechenden Produkte auf dem EU-Markt gegenüber den Importpreisen verteuert haben. Welche administrativen Methoden von der EU angewandt wurden, wird ebenfalls im Überblick dargestellt. Anschließend wird im Einzelnen dokumentiert, aus welchen verschiedenen Quellen die Daten zusammengefasst wurden, wie sie aufbereitet wurden und welche Probleme dabei auftraten. Dabei wird deutlich, dass die EU offensichtlich kein großes Interesse daran hat, ihre Zollkontingente einer interessierten Öffentlichkeit transparent darzustellen. Das ist insofern auch nicht verwunderlich, als dass deren Einrichtung auch kaum zu mehr oder besserem Marktzugang geführt hat.
Lizenz: Lizenz-Logo  Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerziell, Keine Bearbeitung