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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-12519
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2003/1251/


Phäno- und Genotypisierung von Staphylococcus aureus, isoliert von Rindermastitiden aus dem Bundesstaat Sao Paulo, Brasilien

Gouvêa Cabral, Kenio de


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Freie Schlagwörter (Deutsch): mastitis , staphylococcus aureus
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Tierärztliche Nahrungsmittelkunde
Fachgebiet: Veterinärmedizin
DDC-Sachgruppe: Landwirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.09.2003
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 29.09.2003
Kurzfassung auf Deutsch: Im vorliegenden wurden 87 S. aureus-Kulturen, isoliert aus Milchproben von 87 an subklinischer Mastitis erkrankter Kühe 23 verschiedener Betriebe von sechs unterschiedlichen Bezirken des Bundesstaats São Paulo, Brasilien, untersucht. Aufgrund von phänotypischen Eigenschaften und durch PCR-vermittelte Amplifizierung von speziesspezifischen Genabschnitten des 16S rRNA- und des 23S rRNA-Gens, des Thermonuclease-Gens nuc, des Clumping-Factor-Gens clfA, des Koagulase-Gens coa und des Protein A-Gens spa konnten alle 87 Isolate der Spezies S. aureus zugeordnet werden. Bei der Amplifizierung der Gene clfA, coa und spa traten Genpolymorphismen auf, die eine Genotypisierung der S. aureus einzelner Betriebe ermöglichten. Die isolierten S. aureus wurden im weiteren durch Makrorestriktionsanalyse der chromosomalen DNA der Kulturen und anschließender Auftrennung der Fragmente mittels PFGE untersucht. Dabei konnten 26 DNA-Restriktionsmuster (MA1-MA7, MB1-MB4, MC1 und MC2, MD1 und MD2, ME1-ME6, MF, MG, MH, MI1 und MI2), die sich zu neun Abstammungslinien (LA-LI) zusammenfassen ließen, unterschieden werden. Die beiden Abstammungslinien LA und LE waren durch 63 (72,2%) Isolate repräsentiert und konnten in allen sechs Bezirken des Bundesstaats São Paulo nachgewiesen werden. Eine weitergehende Charakterisierung der Kulturen war durch PCR-vermittelten Nachweis der überwiegend auftretenden Gene fnbA (100%), cap8 (87,4%) und agrII (72,4%) bzw. der vereinzelt auftretenden Gene cna (10,3%), fnbB (42,5%), cap5 (12,6%), agrI (14,9%) und agrIII (3,5%) möglich. Die S. aureus-Kulturen wurden ferner hinsichtlich des Vorkommens von Toxingenen untersucht. Hierbei konnten die Hämolysingene hla (98,9%) und hlb (96,6%), die Enterotoxingene seg (37,9%), seh (3,5%) und sei (39,1%) und das