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URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2003/1087/


Prüfung verschiedener Untersuchungsverfahren zur Normung von Bissregistrierungsmaterialien

Meintrup, Dirk


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bissregistrierungsmaterialien
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Fachgebiet: Zahnmedizin
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.01.2003
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 17.04.2003
Kurzfassung auf Deutsch: Die Ergebnisse zeigen in aller Deutlichkeit, daß die Bestimmung klinisch so relevanter Größen wie der Gesamtverarbeitungs- und Abbindezeit als auch der Standfestigkeit eines Bissregistrierungsmaterials auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, wenn es darum geht, Verfahren zu definieren, die in einer Norm Anwendung finden könnten. Dabei sind es Fragen der Praktikabilität der Durchführung eines Versuches, seiner Reproduzierbarkeit bzw. seiner klinischen Relevanz. Es erscheint daher ratsam, auf differenzierte Versuchsaufbauten zu verzichten und vielmehr extrem einfache Aufbauten zu wählen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Zusammengefasst lassen sich die Ergebnisse der einzelnen Versuchsserien wie folgt
beschreiben:

- Im Rahmen der Kondymetermessung ließ sich - gut korreliert - ein Ansteigen der beim Einartikulieren eines Modells mit einem spezifischen Registrat zu erwartenden Kondylenverlagerung und ein Anstieg der Bisssperrung in Abhängigkeit von der Verarbeitungszeit erkennen. Allerdings war eine Korrelation dieser klinisch außerordentlich relevanten Werte mit den Ergebnissen der rheometrischen bzw. oszillometrischen Bestimmung der Verarbeitungszeit nicht möglich.

- Die Kugeldruckhärtemessung erwies sich - bei korrekter Durchführung - als ein einfach handhabbares und im Sinne der Normung sinnvolles Verfahren zur Charakterisierung von Bissregistrierungsmassen.

- Die von Zech und Reusch für Abformmaterialien angegebene Prüfungsapparatur eignet sich nicht für Bissregistrierungsmassen. Möglicherweise kann eine modifizierte Prüfung der Standfestigkeit nach DIN 24823 zum Erfolg führen.

- Rheometrisch am Haake RS 80 ermittelte Verarbeitungszeiten zeigen zumindest bei Verwendung des gleichen Gerätes weitgehend Untersucher unabhängig.