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URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-10643
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2003/1064/


Die Berücksichtigung der Robinsohnschen Curriculumdeterminanten bei der Behandlung des Themas Ernährung : eine empirische Untersuchung bei Lehrern und Studierenden in Deutschland und in der Türkei auf der Grundlage der Theory of Planned Behavior

Yaman, Melek


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Schülerrelevanz , Fachrelevanz , Gesellschaftsrelevanz , Ernährung , die Theorie des geplanten Verhaltens
Universität Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut: Institut für Biologiedidaktik
Fachgebiet: Biologie
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.02.2003
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 11.03.2003
Kurzfassung auf Deutsch: Die Zusammenhänge zwischen ungünstigem Ernährungsverhalten und dem Auftreten von Zivilisationskrankheiten sind seit langem bekannt. Diese Situation vermindert deutlich die individuelle Lebensqualität und verursacht für den einzelnen und die Gesellschaft erhebliche Kosten. Darüber hinaus spielt die derzeitige Art der Nahrungsversorgung eine beachtliche Rolle bei vielen Umweltproblemen.


Um diese Situation zu verbessern ist eine Veränderung des menschlichen Ernährungsverhaltens notwendig. Der Schule und damit dem Biologieunterricht kommt hierbei eine wichtige Funktion zu, da dies die einzige Institution in unserer Gesellschaft ist, die nahezu alle Menschen erreicht. Es ist deshalb ein wichtiges biologiedidaktisches Forschungsthema, auf empirischer Basis zu untersuchen, welche Bedingungen am besten geeignet erscheinen, das Ernährungsverhalten zu verbessern.


Ziel der vorliegenden Untersuchung war festzustellen, wie stark die Intention bei Lehrern und Lehramtstudierenden ausgeprägt ist, die drei Curriculumdeterminanten (Schüler-, Gesellschafts- und Fachrelevanz) im Unterricht über Ernährung zu realisieren und von welchen Bedingungen diese Realisierung abhängig ist. Die Ergebnisse ermöglichen eine Bestandsaufnahme der Vorstellungen und geben Hinweise über eine gezielte Förderung, einerseits in der Ausbildung der Studierenden, andererseits in der Lehrerfortbildung.


Als theoretische Basis diente die Theory of Planned Behavior, nach deren Vorgaben der Fragebogen entwickelt und die Pfadmodelle konstruiert wurden.


Die Untersuchung ist ländervergleichend angelegt; es wurde eine empirische Untersuchung sowohl in Deutschland als auch in der Türkei mit Lehrern und Lehramtstudierenden durchgeführt.